Auf dem Wege der Genesung „Suppenprinz“ kehrt bald auf den Meller Markt zurück

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Heiß und dampfend kommt die Erbsensuppe aus der Gulaschkanone des „Suppenprinzen“ alias Robert Lohrer. Archivfoto: Nobert WiegandHeiß und dampfend kommt die Erbsensuppe aus der Gulaschkanone des „Suppenprinzen“ alias Robert Lohrer. Archivfoto: Nobert Wiegand

Melle. Die Besucher des Meller Wochenmarktes werden noch einige Wochen auf Erbsensuppe, Grünkohl & Co aus der NVA-Gulaschkanone des „Suppenprinzen“ verzichten müssen.

„Der Anbieter fällt weiterhin aus gesundheitlichen Gründen aus“, teilt Mediensprecher Jürgen Krämer auf Anfrage unserer Redaktion mit. Auf dem Markt heißt es, das Prinzen-Knie sei operiert worden. Allerdings, der „Prinz“ alias Robert Lohrer befinde sich auf dem Weg der Besserung, so Krämer. Es sei davon auszugehen, dass er in etwa vier Wochen auf den Wochenmarkt zurückkehren werde.

Nach dem Rückzug der Schlackes

Marktmeister Gerd Wenke hatte Lohrer im Januar 2017 auf den Wochenmarkt geholt, nachdem sich das Ehepaar Angelika und Karl-Heinz Schlacke mit seinen „zauberhaften Eintöpfen“ zurückgezogen hatte. Schlackes hatten 16 Jahre lang ihre Gerichte angeboten.

Optische Lücke auf dem Markt

Lohrer“ füllte diese Lücke und erwarb sich mit seiner original NVA-Gulaschkanone (NVA =Nationale Volksarmee, die Streitkraft der DDR) rasch das Vertrauen der Meller. So baute er innerhalb kürzester Zeit seine Karte aus und mithin einen Kreis von Stammkunden auf. Doch zuletzt hinterließ die Abwesenheit des Standes sowohl optisch als auch im Angebotskanon des Marktes eine deutliche Lücke.

Die zum Teil wiederum die Fleischerei Kühn füllt, die inzwischen zwei Eintöpfe anbietet.


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