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12.02.2018, 17:09 Uhr KOMMENTAR

Viel Glück bei diesem Meller Crowdfunding

Kommentar von Christoph Franken

Landung 1969 geglückt: Eine sichere Finanzierung durch Crowdfunding wünscht der Kommentator dem Graphic-Novel-Projekt aus Melle. Zeichnung: Peter EickmeyerLandung 1969 geglückt: Eine sichere Finanzierung durch Crowdfunding wünscht der Kommentator dem Graphic-Novel-Projekt aus Melle. Zeichnung: Peter Eickmeyer 

Melle. Das Vorhaben des Meller Künstlers Peter Eickmeyer, seine geplante Graphic Novel zum Thema Mondlandung über Crowdfunding zu finanzieren, kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Peter Eickmeyer ist mit seinen Graphic Novels inzwischen ein national und nach seinem Erfolg mit „Im Westen nichts Neues“ auch international bekannter Künstler. Das Genre der Graphic Novels als Buch ist zwischen Comic und Kurzroman angesiedelt. Eickmeyers prägnanter Malstil machen seine Bilder zudem unverwechselbar: typisch Eickmeyer eben.

Mit der Adaption von Themen, deren Jubiläum bevorsteht, hat der Neuenkirchener Künstler bisher ein glückliches Händchen gehabt. Insofern ist es nur folgerichtig, dass er sich jetzt des Themas Mondlandung annimmt, die sich 2019 zum 50. Mal jährt. Zudem ist er der Raumfahrt auch seit Längerem mental verbunden.

Soweit alles beim Alten: Aber „Der zweite Mann“ soll moderner daherkommen und von der Internet-Gemeinde finanziert werden. Da das Thema Mondlandung schon jetzt in den USA und Großbritannien auf große Resonanz stößt, ist daher das Crowdfunding eine gute Idee, auch diese Länder mit einzubinden. Für die Graphic Novel braucht Eickmeyer, der dieses Mal in allen Disziplinen als Einzelkämpfer antritt, 35.000 Euro. Das sollte machbar sein. Und: Finden sich mehr Geldgeber, kann sogar noch eine Bewegtbilder-Version für Handys und iPads angeboten werden.

Ein spannendes Projekt: viel Glück!


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