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07.02.2018, 17:04 Uhr KOMMENTAR

Neue Mitglieder in Meller SPD: Gekommen, um zu bleiben?

Kommentar von David Hausfeld

Bundesweit sind Menschen kurzfristig in die SPD eingetreten – so auch in die Meller SPD. Symbolfoto: dpaBundesweit sind Menschen kurzfristig in die SPD eingetreten – so auch in die Meller SPD. Symbolfoto: dpa

Melle. Die Große Koalition zeichnet sich ab und vor der SPD-Mitgliederabstimmung zur neuen Regierung verzeichnet auch die Meller SPD starken Mitgliederzuwachs. Die Neueintritte sollten bleiben, nur das wäre demokratisch, meint unser Kommentator.

Damit die Große Koalition in Kraft treten kann, fehlt nach der Einigung in den Koalitionsverhandlungen nur noch die Zustimmung der SPD-Mitglieder. Bundesweit sind Menschen kurzfristig in die Partei eingetreten um sich an der Abstimmung zu beteiligen, so auch in die Meller SPD. Die Neumitglieder sind hoffentlich gekommen, um zu bleiben – alles andere wäre Heuchelei und undemokratisch.

Wer nur SPD-Mitglied geworden ist, um nach der Befragung wieder aus zu treten, nutzt das demokratische Verständnis der Partei schamlos aus. Die neuen Genossen sollten stattdessen politisch aktiv werden und Parteiverantwortung übernehmen, egal wie die Abstimmung am Ende ausfällt. Nur dann kann es Erneuerung geben.


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