Noch offene Fragen aus 2017 Kulturwerkstatt Melle-Buer lädt zur Versammlung

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Der Vorstand der Kulturwerkstatt lädt zur Jahreshauptversammlung ein: (von links) Rolf Linge, Gert Möller, Matthias Korfhage, Werner Brinkmann und Dirk Ruschitzka. Foto: Christoph FrankenDer Vorstand der Kulturwerkstatt lädt zur Jahreshauptversammlung ein: (von links) Rolf Linge, Gert Möller, Matthias Korfhage, Werner Brinkmann und Dirk Ruschitzka. Foto: Christoph Franken

Buer. Die Kulturwerkstatt in Buer wird ihre Jahreshauptversammlung am 3. März abhalten.

Den Termin bestätigte auf Anfrage unserer Redaktion der Vorsitzende des Trägervereins, Gert Möller. Im vergangenen Jahr hatte es Unmut gegeben, weil der Verein zuvor jahrelang keine Mitgliederversammlung mehr durchgeführt hatte. Mithin war weder über die Finanzen Rechenschaft abgelegt worden, noch ein neuer Vorstand gewählt, beziehungsweise ein amtierender durch eine Wahl bestätigt. Im März 2017 wurde dann Gert Möller mit sieben Ja-Stimmen bei acht Enthaltungen zum Vorsitzenden gewählt, sein Stellvertreter wurde Rolf Linge. Schriftführer Matthias Korfhage, Dirk Ruschitzka (Öffentlichkeitsarbeit) und Kassenwart Werner Brinkmann vervollständigen die Führungsriege.

„Wir wollen das zügig angehen“

Zum Kassenprüfer wurde nebst einem weiteren Mitglied Ortsbürgermeister Dieter Finke-Gröne gewählt. Finke-Gröne kündigte seinerzeit unserer Redaktion an, die Unterlagen „zeitnah“ prüfen zu wollen. In der Versammlung hatte es geheißen, dafür sei ein Zeitfenster von einem halben Jahr vorgesehen. „Wir wollen das zügig angehen, denn Mitglieder und Freunde des Vereins sowie die Öffentlichkeit wollen nun natürlich wissen, was ist“, sagte Finke-Gröne im März vergangenen Jahres.

Der Vorstand war in der Versammlung allerdings nicht entlastet worden, ein entsprechender Antrag wurde auch nicht gestellt. Vereinbart wurde vielmehr, die Ergebnisse nach erfolgter Prüfung der Unterlagen in einer erneuten Versammlung den Mitgliedern zu präsentieren.

„Ich weiß nicht, ob wir da rechtlich auf der sicheren Seite sind“

Zum Thema Entlassung äußert Möller sich nur zögerlich. Der Grund: „Ich weiß nicht, ob wir da rechtlich auf der sicheren Seite sind“, räumt der Vereinsvorsitzende mit Blick auf den mehrjährigen Zeitraum ohne Prüfung ein. Aber: „Wenn die Bücher in Ordnung sind, kann man ja Entlastung beantragen.“

Zur offenbar mittlerweile erfolgten Prüfung wollte Möller nichts sagen, um den Kassenprüfern, „die sich viel Arbeit gemacht haben“, nicht vorzugreifen.

Eine Entlastung wird üblicherweise von den Kassenprüfern beantragt, die Mitgliederversammlung stimmt über den Antrag ab. In der Regel hat der Vorstand der Versammlung zudem einen Geschäfts- oder Rechenschaftsbericht abgelegt. Mit der Entlastung erklären sich die Mitglieder mit der Geschäftsführung einverstanden.

Eine Vorstandswahl steht erst in der Jahreshauptversammlung 2019 wieder an.


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