28-mal im Einsatz Feuerwehr Melle-Gesmold: Neubau lässt auf sich warten


pm Gesmold. In der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Gesmold blickte Ortsbrandmeister Dirk Niederwestberg auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Er mahnte jedoch spürbare Fortschritte beim Neubau eines Feuerwehrhauses an.

Niederwestberg berichtete, dass die Ortsfeuerwehr Gesmold zum Jahreswechsel 45 aktive Mitglieder, zwölf in der Altersabteilung, 22 in der Jugendfeuerwehr und 228 fördernde Mitglieder zählte. Die Jugendarbeit zahlt sich auch in Gesmold spürbar aus: So konnte der Ortsbrandmeister Oliver Litzbarski und Nils Bockrath als neue Aktive begrüßen. Beide waren zuvor in der Nachwuchsorganisation.

„Somit sind seit der Gründung der Jugendfeuerwehr in 2007 nun 14 Mitglieder in die Einsatzabteilung aufgenommen worden“, stellte Dirk Niederwestberg fest und bedankte sich dafür bei Jugendfeuerwehrwart Niklas Schierbaum mit seinem Stellvertreter Timo Brandhorst sowie dem gesamten Ausbilderteam.

Einsatzzahlen konstant

Der Ortsbrandmeister blickte auf 28 Einsätze im Jahr 2017 zurück. Es waren 17 Brandeinsätze, elfmal war Hilfeleistung gefragt. Das Einsatzgeschehen hatte damit nahezu den gleichen Umfang wie bereits im Vorjahr 2016. Sein besonderer Dank galt den Funktionsträgern sowie seinem Stellvertreter Jens Weßler, der ihm stets den Rücken freigehalten habe.

Wie schon in den zurückliegenden beiden Jahren forderte Niederwestberg in der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr erneut konkrete Fortschritte in Richtung Neubau des Feuerwehrhauses: „Wir hoffen nur, dass wir auch eine Unterstellmöglichkeit für das neue Tanklöschfahrzeug im Jahr 2020 haben werden. Denn das passt nicht in die alten Hallen“, merkte Niederwestberg womöglich auch mit Blick nach Oldendorf an, wo das neue Fahrzeug eben nicht in das alte Gerätehaus passt. Der Ortsbrandmeister bedankte sich bei den Mitgliedern für ihr Mitwirken: „Ich danke euch dafür, dass ihr jedes Jahr 365 Tage und 24 Stunden am Tag bereitsteht, um unseren Mitmenschen zu helfen.“ Er zitierte die Worte des Regierungsbrandmeisters Frank Knöpker: „Feuerwehr ist kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung.“

Anerkennung durch Beförderungen

Ein besonderer Moment in den Jahreshauptversammlungen sind stets die Beförderungen, mit denen den Feuerwehrmitgliedern Anerkennung für ihr Engagement ausgesprochen wird. Voraussetzungen sind zum Beispiel Dienstzeiten, Lehrgänge oder die Übernahme bestimmter Funktionen.

Ortsbrandmeister Dirk Niederwestberg und sein Stellvertreter Jens Weßler beförderten Jan Bockrath und Kevin Timpe zu Feuerwehrmännern, Yannick Licher, Fabian Vogel und Christoph Riemann zu Oberfeuerwehrmännern sowie Timo Brandhost zum Hauptfeuerwehrmann. Auch Felix Grothaus wurde mittlerweile zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Anschließend verabschiedete Niederwestberg Heinrich Pabst in die Altersabteilung. 42 Jahre lang war er aktiv und hat bei ungezählten Einsätzen in Not geratenen Mitmenschen geholfen. „Ich danke dir ganz herzlich für deine Arbeit, Unterstützung und Hilfe bei uns in der Feuerwehr über die vielen Jahre“, sagte Dirk Niederwestberg.