Meller Spieletag: 150 Teilnehmer Der Trend geht auch in Melle zu den Spiel-Wurzeln

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Melle. Brett- und Kartenspiele liegen wieder im Trend – diesen Eindruck vermittelte zumindest der achte Meller Spieletag am Samstag in der Stadtbibliothek. Mehr als 150 Teilnehmer verzeichnete Bastian Horst, der Vorsitzende des veranstaltenden Stadtjugendrings.

Melle. Das Kartenspiel „Tempel der Schrecken“ hatte sich eine Gruppe jüngerer Spielefans ausgesucht. In dem Spiel geht es vordringlich darum, eine Gruppe zu bilden und gemeinsam Gold zu finden, während die anderen Mitspieler dies – ebenfalls im Teamwork – nach Möglichkeit verhindern müssen.

Freunde mitgebracht

Viel Spaß an dem kommunikativen Teamspiel hatte auch Schülerin Muntaho Koto, die sich über den unterhaltsamen Nachmittag freute. Weil der Spieletag im Vorjahr „so toll“ war, hatte Leni Drescher diesmal sogar noch einige Freunde in die Stadtbibliothek mitgebracht.

Neues und Klassiker

Die Spielkreise an den aufgestellten Tischen konnten sich Spiele aus dem riesigen Fundus des Vereins „Spielwiese Bielefeld“ aussuchen und testen. Das große Angebot reichte von Neuerscheinungen bis zu Klassikern wie „Hase und Igel“. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Vereins für Spiel und Freizeit halfen den Spielefans dabei, in die ausgesuchten neuen Spiele einzusteigen, damit sie nicht erst die manchmal üppigen Anleitungen durcharbeiten mussten.

Spiele-Flohmarkt

Reges Treiben herrschte auch auf dem Spiele-Flohmarkt nebenan. Einige Anbieter hatten ihre im Vorjahr erstandenen Spiele wieder zum Verkauf zur Verfügung gestellt und deckten sich mit einem neuen Spielevorrat ein. Dazu gehörten auch Fabian Harting und Franziska Kinscheck. Die beiden Osnabrücker zeigten sich überzeugt, dass es einen Trend zurück zum Gesellschaftsspiel gibt: „Viele haben von Computer- und Handyspielen die Nase voll und wollen lieber wieder mit anderen Leuten zusammen am Tisch spielen.“

Pokal für Turnier-Sieger

Diese Entwicklung „zurück zu den Wurzeln der Spiellust“ bestätigt auch Steffen Brinkmann, Mitorganisator des Spieletages und Geschäftsführer des Stadtjugendringes: „Es müssen nicht immer teure neue Spiele sein, hier kann jeder etwas Passendes für sich finden.“ Von den 200 angebotenen Spielen wechselten am Samstag immerhin mehr als die Hälfte ihre Besitzer. Für den reibungslosen Ablauf des Flohmarktes sorgte derweil Corinna Schlüter vom Stadtjugendring, die dabei von Carolin Nikolay unterstützt wurde.

Wie schon in den Vorjahren, gehörte das Siedler-von-Catan-Turnier mit eifrigen Spielern an sechs Tischen wieder zum Programm. Den Siegerpokal und den größten Melle-Gutschein holte sich in der Finalrunde Andreas Schulz.

Die weiteren Plätze belegten in diesem Jahr Martin Bosse, Sarah Tiebert und Frank Averwersa.

Aber auch alle 18 weiteren Spieler wurden von Stadtjugendpflegerin Tanja Werges mit gesponserten Melle-Gutscheinen im Wert von jeweils fünf Euro belohnt.


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