Im Cinemascope-Format Neuseeland als Diashow in Melle

Als ob gleich ein Piratenschiff vorbeisegelte: Die Bay of Islands. Foto: Georg KrummAls ob gleich ein Piratenschiff vorbeisegelte: Die Bay of Islands. Foto: Georg Krumm

pm/hen Melle. Immer wieder reiste Georg Krumm jeweils mehrere Monate durch Neuseeland. In der Diashow „Neuseeland – grünes Paradies im Südpazifik“im Forum zeigt er am Mittwoch, was seine Kamera dabei festhielt.

Zu Fuß durch die Regenwälder, im Jeep über den 90 Mile Beach, im Wohnmobil durch die Südalpen, per Helicopter über Fjordland und per Boot zu den Delfinen und Pottwalen an der Ostküste der Südinsel – der Autor bereiste Neuseeland vom höchsten Norden bis in den tiefsten Süden. Er stieß auf spektakuläre Landschaften, gastfreundliche Menschen, eine gewalttätige Vergangenheit und eine auf der Erde einzigartige Flora und Fauna.

Bereits die Maori, die im 13. Jahrhundert aus Polynesien kamen, wussten, was sie an diesem Naturparadies hatten und nannten Neuseeland daher liebevoll „Aotearoa“ – Land der langen, weißen Wolke. Die meisten Besucher können die Beweggründe hierfür bereits beim Anflug auf die Metropole Auckland, der größten Stadt des Landes, nachvollziehen.

Tropen und Alpen

Nirgendwo sonst auf der Erde liegen Vulkanismus, Gletscher, Regenwälder, Steppen und hochalpine Landschaften so nahe beieinander wie in Neuseeland. Obwohl es das mit Abstand am weitesten von Deutschland entfernte Ziel ist, lohnt sich eine Reise dorthin, findet der Autor. Neuseeland sei zwar relativ klein, überschaubar und trotzdem unglaublich vielseitig.

Neuseeland besteht aus zwei Inseln, der Nord- und der Südinsel. Im Norden haben tropische Urwälder, Südseestrände und riesige Vulkane, im Süden die spektakulären Südalpen und die Fjorde, die, ganz im Südwesten gelegen, Niederschläge von bis zu 8000 mm pro Jahr aufweisen. Krumm: „Dadurch konnte eine Landschaft entstehen, die es kein zweites Mal auf unserer Erde zu sehen gibt, das Fjordland Neuseelands.“

Es wundert nicht, dass Peter Jackson, der Regisseur der „Herr der Ringe“, ausgerechnet Neuseeland als Kulisse für seinen Film ausgesucht hat. Unberührte Natur wohin man blickt. „Spektakuläre Gebirge und riesige Urwälder, mit bei uns völlig unbekannten Pflanzen.“ An der rauen Westküste der Südinsel gibt es Gletscher, die fast bis ans Meer reichen. Oft liegen diese Sehenswürdigkeiten nur wenige Fahrstunden voneinander entfernt.

Seit der Trilogie „Der Herr der Ringe“ im Kino erschien, kennt man Neuseeland als die „Heimat von Mittelerde“.

Neuseeland ist in erster Linie für seine atemberaubende Natur bekannt und so sind die beeindruckensten Orte auf den beiden Inseln eben nicht von Menschenhand gemacht: „Sightseeing in Neuseeland gestaltet sich etwas anders, als wir das von europäischen Städtetrips gewöhnt sind. Museen, Kirchen, Ausstellungen und Night-Life sind Mangelware“.

„Neuseeland – grünes Paradies im Südpazifik“:

Mittwoch, 7. Februar, 20 Uhr; Forum, Mühlenstr. 39a

Kartenreservierung auf www.georg-krumm.de (14 Euro) und bei Kretschmann Tabakwaren (Tel. 05422/5711), Abendkasse: 15 Euro