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04.02.2018, 13:36 Uhr KOMMENTAR

Den Meller Pubertieren gehen die Themen nicht aus

Kommentar von Michael Hengehold

Der größte Teil des ersten Meller Jugendparlamentes bei der Verabschiedung. Foto: StadtverwaltungDer größte Teil des ersten Meller Jugendparlamentes bei der Verabschiedung. Foto: Stadtverwaltung

Melle. Skeptiker, die es durchaus gab, werden eines Besseren belehrt. Das Jugendparlament ist ein Gewinn für Melle, findet unser Kommentator.

Mit Verve schildert der Vorsitzende des Meller Jugendparlamentes, Moritz Fuchs, die Arbeit des Gremiums. Die Begeisterung ist ihm in jedem Satz anzumerken und denselben Elan bescheinigt Fuchs seinen 16 Kollegen.

Wenn dann noch Handfestes dabei herauskommt, wie die Ausweitung des Nachtbusangebotes, die eine Menge Vorarbeit erforderte, gilt es zu konstatieren: Die Idee, ein solches Gremium in Melle zu etablieren, zahlt sich bereits aus. In diesem Fall nicht nur für den Nachwuchs, Nachtbus fahren auch ältere Semester. Noch mal zur Verdeutlichung: Das sind teils 14-Jährige, denen Nachtschwärmer das zu verdanken haben. Pubertiere, deren männliche Ausgaben sich normal nur durch „Schweigen, Zocken und Stinken“ auszeichnen, wie Autor Jan Weiler feststellt.

Sicher wird derlei Erfolge nicht jedes Parlament vorweisen können, aber solange es Jugendliche gibt, gehen die Themen nicht aus. Wie aktuell die Skateranlage.


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