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02.02.2018, 12:45 Uhr KOMMENTAR

Meller „The Voice“-Talente brauchen Spottschutz

Kommentar von Michael Hengehold

Die Rolling-Stage-AG der Lindenschule Buer besteht ihrerseits noch aus Jugendlichen. Die übernehmen nun viel Verantwortung für die Durchführung des „The Voice of Melle“-Wettbewerbs. Unser Foto zeigt Schüler mit AG-Leiter Matthias Korfhage im ersten Schulhalbjahr 2017. Foto: Michael HengeholdDie Rolling-Stage-AG der Lindenschule Buer besteht ihrerseits noch aus Jugendlichen. Die übernehmen nun viel Verantwortung für die Durchführung des „The Voice of Melle“-Wettbewerbs. Unser Foto zeigt Schüler mit AG-Leiter Matthias Korfhage im ersten Schulhalbjahr 2017. Foto: Michael Hengehold

Melle. Die drei „The Voice of Melle“-Veranstaltungen werden sicherlich tolle Nachmittage. An denen die Veranstalter auch eine Menge Veranwortung für ihre jungen Kandidaten haben, meint unser Kommentator.

Auch wenn DSDS-Kandidatin Elif Batman in der Jury sitzen soll: Im Vergleich zu „The Voice of Germany“ verhält sich „Deutschland sucht den Superstar“ wie eine Ballermann-Sauftour zum Urlaub auf Sylt (sorry, Elif). Ihren Willen zu Qualität und Seriosität bringen die Macher mit der Anlehnung an „The Voice“ zum Ausdruck.

Da der Wettbewerb von Jugendlichen veranstaltet wird, dürfen nur junge Talente antreten – das wird manchem Sänger nicht schmecken; besonders, wenn er (oder sie) erst Anfang 20 ist.

Nun kann Melle gespannt sein, wie viele und welche Talente sich melden. Die drei Nachmittage werden für das Publikum sicherlich sehr unterhaltsame sein.

Die Veranstalter indes haben Verantwortung für erstens einen reibungslosen Ablauf und zweitens vor allem das passende Umfeld für ihre jungen Kandidaten. Da es keine Vorauswahl gibt, ist nicht ausgeschlossen, dass auch mindertalentierte Talente antreten. Die gilt es vor Spott und Häme zu schützen.


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