Elif Batman in der Jury Neuer Gesangswettbewerb startet: The Voice of Melle

Von Michael Hengehold

DSDS-Teilnehmerin Elif Batman ist für die Jury von „The Voice of Melle“ vorgesehen. Foto: Martin HeuerDSDS-Teilnehmerin Elif Batman ist für die Jury von „The Voice of Melle“ vorgesehen. Foto: Martin Heuer

Melle. Zehn Jahre nach „Melle sucht den Superstar“ wird es in der Stadt wieder einen Gesangswettbewerb geben. Dass die Zeiten sich geändert haben, unterstreicht schon der Titel: The Voice of Melle.

Zwar dient die Sat1/Pro7-Show „The Voice of Germany“ grob als Vorbild, deren wichtigstes Prinzip aber - die Jurymitglieder sitzen mit dem Rücken zur Bühne und beurteilen die Kandidaten nur nach der Stimme - soll in Melle nicht umgesetzt werden. „The Voice steht hier als Schlagwort für Qualität“, erklärt Matthias Korfhage. Er leitet zusammen mit Ingo Krahn die Rolling-Stage-AG an der Lindenschule Buer, die den Wettbewerb veranstalten wird. Genau genommen sind es zwei AGs, für Einsteiger und Fortgeschrittene. Das Besondere: Die Jugendlichen können mit ihrer rollenden Bühne (= Rolling Stage) nebst Sound und Licht für Veranstaltungen gebucht werden. Korfhage bringt das Know-how ein, er hat 30 Jahre lang Mischpulte entwickelt und vertrieben; Krahn ist für den Bereich Licht verantwortlich.

Hier geht’s zu einem Bericht über die Rolling-Stage-AG

Weil die Veranstaltung im Wesentlichen von den Jugendlichen organisiert wird, ist auch das Alter der Kandidaten auf zwölf bis 20 beschränkt. Korfhage: „Vielleicht wird es in Zukunft auch mal möglich sein, dass Ältere teilnehmen, aber derzeit nicht. Es wäre einfach nicht fair, wenn eine Siebenjährige gegen einen 25-Jährigen antreten müsste, der zehn Jahre singt. Deshalb die Einschränkung nach unten und oben.“

Zugelassen sind Einzelinterpreten und Gesangsduos, die sich selber begleiten oder eine Person als musikalische Begleitung mitbringen dürfen. Die meisten werden sich aber erwartungsgemäß mit einem mp3-Backingtrack vorstellen. „Und der sollte bei einem offiziellen Anbieter und nicht schwarz heruntergeladen werden und 320 Bit haben“, verweist Korfhage auf Urheberrecht und Qualitätsanspruch. Stilistisch ist alles erlaubt: ob Pop, Rock, Gospel, Volksmusik oder Schlager, Soul oder Hardcore.

Bewerbungen sind bis zum 15. März möglich. Dazu eine E-Mail ( m.korfhage@osnanet.de) mit Namen, Alter, Kontaktdaten sowie dem Musiktitel schicken. Die mp3-Datei mit dem Instrumental sollte ebenfalls angehängt werden. Nachfragen und weitere Infos bei Matthias Korfhage, Tel. 0 54 27 / 16 91.

Aus allen Bewerbern werden in der ersten Runde am Samstag, 7. April (ab 15 Uhr), in der Kulturwerkstatt in Buer zehn Kandidaten ermittelt, die zur zweiten Ausgabe am Samstag, 5. Mai (ebenfalls ab 15 Uhr) möglichst mit einem neuen Song erneut antreten dürfen. An diesem Nachmittag werden dann die fünf Voices ermittelt, die das Finale am Samstag, 2. Juni (15 Uhr), erreichen.

Entscheiden wird eine dreiköpfige Jury, für die bereits Elif Batman zugesagt habe, berichtet Korfhage. Die Mellerin kam 2014 bei „Deutschland sucht den Superstar“ bis in die Live-Shows. Video: Elif singt ‚Son of a preacher man‘  Lesen Sie auch: Elif geht ihren Weg  und Elif will nie wieder bei DSDS mitmachen

Für den Gesangswettbewerb haben die Macher ein eigenes Logo entwickelt. Foto: Rolling Stage AG

Die Voice of Melle bekommt acht Stunden professionelle Aufnahmen mit Gesangs-Coach in einem Tonstudio in der Region spendiert. „Ihr werdet euch wundern, was man mithilfe von Technik aus eurer Stimme noch rausholen kann“, wirbt die Rollende-Bühne-AG.