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01.02.2018, 17:20 Uhr KOMMENTAR ZUM UNMUT IN OLDENDORF

Fluch über Meller Feuerwehrhaus

Kommentar von Simone Grawe

Neues Fahrzeug, aber keine Unterstellmöglichkeit: Auf der Wiese neben dem Oldendorfer Feuerwehrhaus soll der neue Anbau entstehen. Der Wagen steht derzeit im Freien. Foto: Simone GraweNeues Fahrzeug, aber keine Unterstellmöglichkeit: Auf der Wiese neben dem Oldendorfer Feuerwehrhaus soll der neue Anbau entstehen. Der Wagen steht derzeit im Freien. Foto: Simone Grawe

Melle. Im Meller Stadtteil Oldendorf herrscht dicke Luft: Die Ortsfeuerwehr beklagt sich bei der Stadt, weil eine Unterstellmöglichkeit für das neue Fahrzeug fehlt. Ein Anbau wird erst im Frühjahr nächsten fertig sein. Unterdessen führt die Stadt die Planungen fort. Über dem Anbau hängt ein Fluch, meint unsere Kommentatorin.

Über dem Anbau des Feuerwehrhauses in Oldendorf scheint ein Fluch zu hängen: Noch nicht einmal gebaut, sorgt das Bauvorhaben für großen Unmut im Stadtteil. Nicht zuletzt der Rücktritt von Ortsbürgermeister Peter Bungard ist ein Indiz für das Damoklesschwert, das scheinbar über dem Gebäude schwebt.

Der Ärger der Feuerwehr ist verständlich. Sie muss länger als geplant auf ein neues Fahrzeug und die Unterstellmöglichkeit warten. Nun ist das rote Auto endlich da und die Garage nicht fertig. Das frustet.

Auf der anderen Seite ist die Stadt nicht untätig. Ein Baubeginn für den Anbau ist in greifbarer Nähe.

Nichtsdestotrotz muss der Wagen wohl ein Jahr draußen stehen bleiben, sollte sich keine Alternative finden. In dieser Zeit wird er wohl kaum verrosten. Bei der Pflege können sich die Feuerwehrkameraden, Ortsrat und Mitarbeiter der Stadt ja abwechseln. Vielleicht hilft dieses Miteinander, die Wogen zu glätten.


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