„Watch Out“ unter ersten drei Schülermagazin aus Melle-Buer bekommt wieder Landespreis

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Die jungen Magazinmacherinnen mit ihrer Leiterin Uschi Thöle-Ehlhardt (links) und Schulleiteirn Angelika Grobe. Foto: Michael HengeholdDie jungen Magazinmacherinnen mit ihrer Leiterin Uschi Thöle-Ehlhardt (links) und Schulleiteirn Angelika Grobe. Foto: Michael Hengehold

Buer. „Watch Out“ heißt übersetzt Achtung, Obacht, aufgepasst, und das passt ziemlich gut für jenes Bueraner Schülermagazin, das nun erstmals ohne seinen zweiten Teil – das „Dorfgeflüster“ erschienen ist. Trotzdem wurde das Magazin zum vierten Mal unter die besten drei in Niedersachsen gewählt.

Buer. Das besondere Konzept ist eigentlich, dass die Schülerzeitung (Watch Out) und die Dorfzeitung (Dorfgeflüster) mit zwei Titelblättern gemeinsam als ein Heft erscheinen. Das eine blättert man von vorne, das andere von hinten durch –je nachdem, was man als vorne und hinten empfindet. Diese ziemlich einmalige Idee wurde von der Jury des Juniorenpressepreises Niedersachsen – besetzt mit Fachleuten – bei bislang drei Teilnahmen jeweils mit einem der ersten drei Plätze bedacht. 2014 und 2015 sprang sogar jeweils der erste Rang dabei heraus.

Dass die Macher, Uschi Thöle-Ehlhardt als Leiterin der Schul-AG und ihre zehn Mädchen sowie Layouter Lukas Ehlhardt nun auch mit einer Ausgabe nominiert wurden, die von diesem bewährten Konzept abweicht, zeigt, dass sie auch inhaltlich einiges zu bieten haben und nicht nur für die Konzeption alljährlich bepreist werden.

„Die Mädchen wollten einmal total ihr eigenes Ding machen“, erläutert Thöle-Ehlhardt, „die haben auch mich diesmal bewusst außen vor gehalten. Sonst gibt es immer auch Wünsche und Themen von außen, von Lehrern oder Lesern oder auch von mir. Also zum Beispiel über dieses oder jenes Projekt zu berichten. Diese Ausgabe aber haben die Mädchen völlig eigenständig konzipiert und erarbeitet.“

Aufregung ist größer als sonst

Hilfe bekamen die jungen Zeitungsmacherinnen dabei nur von einem Layouter, aber auch dabei haben sie wieder viel gelernt. „Die wollten natürlich mehr“, berichtet Thöle-Ehlhardt, „mehr Fotos, mehr Farbe, mehr Action – bunter. Aber dann mussten sie begreifen, dass manchmal reduziert besser ist, weil das Layout ja die Texte unterstützen soll und nicht erschlagen.“

Die Nominierung bedeutet, dass den zehn Mädchen aus den Jahrgängen sieben und acht eine Platzierung unter den ersten drei sicher ist. Dementsprechend ist die Aufregung groß, ein bisschen größer gar als in der Vergangenheit, denn die „Sonderausgabe Dezember 2017“ ist eben voll und ganz das Kind der Schülerinnen.

„Wir werden gewinnen – anders geht‘s gar nicht!“

Die haben als Themenschwerpunkte „Schulen international“ und „Licht“ gesetzt – anspruchsvoll. „Zum einen, weil wir ja Kontakte zu Schulen in Frankreich, England und der Türkei haben“, erläutert Johanna (15), „zum anderen, weil viele unserer Schüler aus anderen Ländern kommen.“ Für den Schwerpunkt „Licht“ zeichnete Rieke maßgeblich verantwortlich. „Wir hatten so schöne Fotos von Sonnenuntergängen“, erzählt die junge Zeitungsmacherin, „und so sind wir darauf gekommen.“ Erst hätten die anderen AG-Schülerinnen auch begeistert reagiert, als es dann daran ging, da sin Themen umzusetzen, fiel ihnen erst auf, wie schwierig das ist. Doch als die erst einmal gefunden waren (unsichtbares Licht, Glühwürmchen) stieg die Laune wieder, weil die Bearbeitung dann doch interessante Erkenntnisse brachte.

Am 3. März erfahren die Schülerinnen in Hannover, in welchem Licht die Spezialausgabe erscheint. Schirmherr der Veranstaltung ist Ministerpräsident Stephan Weil, der 2016 die Preise persönlich überreichte. Rieke: „Wir werden gewinnen – anders geht‘s gar nicht!“


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