Erstmals eine Erhebung Fast 4000 Besucher beim Meller Kulturherbst

Von pm/awe

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Publikumsmagnet: Das Konzert der Jungen Deutschen Philharmonie zog in der St.-Matthäus-Kirche mehrere Hundert Besucher in seinen Bann. Die Veranstaltung fand im Rahmen der 31. Niedersächsischen Musiktage statt. Foto: Niedersächsische Musiktage/Achim ReissnerPublikumsmagnet: Das Konzert der Jungen Deutschen Philharmonie zog in der St.-Matthäus-Kirche mehrere Hundert Besucher in seinen Bann. Die Veranstaltung fand im Rahmen der 31. Niedersächsischen Musiktage statt. Foto: Niedersächsische Musiktage/Achim Reissner

Melle. Der Meller Kulturherbst fand eine hervorragende Resonanz: „Die 28. Auflage der Reihe umfasste mehr als 30 Einzelveranstaltungen, die insgesamt 3718 Besucher in ihren Bann schlugen“, teilte Stadtsprecher Jürgen Krämer mit.

Das ergab eine detaillierte Erhebung, die der Kulturbereich im Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus erstmals erstellt hat.

Als am stärksten frequentierte Veranstaltung erwies sich das Konzert „Freiräume“, das im Rahmen der 31. niedersächsischen Musiktage von der niedersächsischen Sparkassenstiftung mit Unterstützung der Kreissparkasse Melle in der St.-Matthäus-Kirche ausgerichtet wurde. Hier verzeichneten die Veranstalter 600 Besucher.

Ebenfalls sehr erfolgreich verlief der große Chorabend „Ton in Ton“, der im Forum 450 Sänger und Besucher bei fröhlichem Gesang und ausgezeichneter Stimmung vereinte. Einen ähnlichen Publikumsandrang erlebte das Konzert, das Ute Freudenberg in der St.-Martini-Kirche zu Buer gab, und zwar vor einer Kulisse mit 420 Besuchern. Als Publikumsmagnet entpuppte sich auch das Festkonzert, das die Blechbläser-Formation „Harmonic Brass“ anlässlich des Reformationsgedenkens in der Bueraner Martini-Kirche gab. Diesen Kulturgenuss erlebten 380 Gäste. Auf 350 Besucher kam dagegen die A-Cappella-Sensation „Sjaella“, die ebenfalls in der St.-Martini-Kirche gastierte.

„Wir legten beim vergangenen Kulturherbst erneut Wert darauf, die einzelnen Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Fläche stattfinden zu lassen“, machte Krämer deutlich. Beispielsweise in der St.-Matthäus-Kirche, im Festsaal, im Forum, im Automuseum „Geschichte auf Rädern“, in der Alten Stadthalle, in der „Insel der Künste“ und in der Stadtbibliothek, im Kulturzentrum „Wilde Rose“ in Altenmelle, in der St.-Martini-Kirche Buer, im Bio-Café im Orangenhaus auf Schloss Gesmold, im Hallmannschen Haus beziehungsweise in der Marienkirche in Oldendorf und im „Fachwerk 1775“ in Wellingholzhausen.

Außerdem sei es den Organisatorinnen Maren Kleine-König und Astrid Voß wichtig gewesen, im Programm des Kulturherbstes Vielfalt abzubilden. So reichte die Palette von Konzerten über Komödie, Film und Kabarett bis hin zu literarischen Veranstaltungen: „Besonders angetan sind wir von der Tatsache, dass der Kulturherbst nicht nur von professionellen Ensembles, sondern gerader vor Ort im Grönegau auch von vielen ehrenamtlich Tätigen getragen wird“, erläuterte Jürgen Krämer. Ihnen gelte ein ganz besonderer Dank.


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