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15.01.2018, 17:58 Uhr KOMMENTAR

Stadt Melle sollte verkaufen

Ein Kommentar von Christoph Franken


Im Zentrum der Gartenanlagen steht das Herrenhaus Rabingen. Foto: Christoph FrankenIm Zentrum der Gartenanlagen steht das Herrenhaus Rabingen. Foto: Christoph Franken

Melle. Den möglichen Verkauf des Hauses Rabingen von der Stadt Melle an den Kreis für Erweiterungszwecke des Gymnasiums kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Die Stadt hat sich das Areal rund um Haus Rabingen zunächst einmal gesichert. Angesichts der Nähe zum Gymnasium und der ungeklärten Zukunft der früheren Jugendherberge war das eine kluge Entscheidung.

Noch mehr Sinn würde es jetzt machen, die Flächen samt Haus an den Kreis weiter zu verkaufen. Der nämlich ist für das Gymnasium und dessen Zukunftsfähigkeit verantwortlich und braucht die Flächen schon jetzt dringend für Erweiterungen. Außerdem verbindet sich die Geschichte der Schule seit 1948 eng mit dem der Familie Meyer-Rabingen. Es steht auf einer Fläche, die Hermann Meyer-Rabingen damals zur Verfügung gestellt hatte. Vor wenigen Jahren trat die Familie noch einmal einen Teil des Gartens für Erweiterungsbauten des Gymnasiums zur Verfügung. Insofern wäre ein vollständiger Übergang auf den Schulträger ein logischer Schritt.

Außerdem: Was will die Stadt mit dem arg in die Jahre gekommenen Herrenhaus anfangen? Das Gebäudemanagement rauft sich doch schon jetzt wegen des Sanierungsstaus städtischer Gebäude die Haare. Auch hier wäre der Kreis der bessere Eigentümer, weil er Nutzer aufbieten kann


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