Veterinäramt hat Tier untersucht Gefundene Hunde in Wellingholzhausen wohl nicht getötet

Diese Transportbox lag neben den toten Hunden im Wellingholzhausener Wald. Foto: Bockrath-RegelDiese Transportbox lag neben den toten Hunden im Wellingholzhausener Wald. Foto: Bockrath-Regel

Melle. Zwei tote Hunde wurden an Silvester in einem Wald im Wellingholzhausener Ortsteil Himmern gefunden. Das Veterinäramt hat den Körper eines der beiden Tiere nun pathologisch untersucht.

Laut Henning Müller-Detert, Sprecher des Landkreis Osnabrück, hat der Veterinärmediziner bei der Untersuchung keinen Hinweis auf eine unnatürliche Todesursache oder erfrieren gefunden. Untersucht wurde jedoch nur eins der beiden Tiere. Vermutlich sei der Hund an einer Krankheit gestorben. Daher unternimmt das Veterinäramt keine weiteren rechtlichen Schritte.

Mit einem Facebook-Post hatte der Tier- und Naturschutzverein Melle nach dem Halter der Hunde gesucht. Die Suche gestaltete sich jedoch schwierig, weil die Tiere weder einen Chip noch eine Tätowierung oder ein Halsband, trugen. Es habe zwar einen schwammigen Hinweis gegeben, dieser habe sich allerdings nicht als richtig herausgestellt, informierte der Tier- und Naturschutzverein auf Nachfrage unserer Redaktion. Bis jetzt sei der Halter noch nicht ermittelt worden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN