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Themenvielfalt in der Stadt Melle Buch über Natur und Umwelt im Grönegau in Vorbereitung

Von PM. | 31.01.2020, 12:43 Uhr

Ein Buch über Natur und Umwelt im Grönegau? Das hat es bislang noch nicht gegeben! Auf Initiative der Herausgeber Jürgen Krämer, Anna-Margaretha Stascheit und Erdmute Wobker vom Vorstand des Vereins OsnabrückerLandKultur arbeiten derzeit mehrere Autoren aus der Region an der neuen Publikation.

Weshalb wurde bereits Mitte der 1960er Jahre mit dem Waldlehrpfad im Huntetal bei Meesdorf ein Lernstandort geschaffen? Mit welchen interaktiven Angeboten punktet der Klimaturm auf der Friedenshöhe? Wo im Grönegau leisten Wasserbüffel als „exotische Landschaftspfleger“ einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz. Weshalb spielen Blühflächen auch im Landstrich zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald für den Erhalt von Insekten eine nicht unerhebliche Bedeutung? So lauten nur einige von zahlreichen Fragen, denen im neuen Sammelband auf den Grund gegangen wird. Der Arbeitstitel der Publikation: „Natur und Umwelt in der Stadt Melle.“

Nachdem die drei Herausgeber im vergangenen Jahr die Bildbände „850 Jahre Melle – Stadtgeschichte aus der Vogelperspektive“ und „Der Grönegau – Entdeckungsreise in Luftbildern durch den Grönegau“ veröffentlicht hatten, entschlossen sich Krämer, Stascheit und Wobker, Melle ein weiteres Buch zu widmen.

Im Fokus der Öffentlichkeit

„Natur und Umwelt sind in Zeiten des Klimawandels ein großes Thema – und es ist beeindruckend, dass dieser Themenkomplex im Grönegau nicht erst seit den Fridays-for-Future-Demonstrationen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird“, erläutert Jürgen Krämer, der auch bei diesem Buchprojekt die Redaktionsleitung innehat.

Angesichts der Themenvielfalt in der Stadt Melle entschloss sich das Trio, die neue Publikation zu realisieren. Die die inhaltliche Ausgestaltung dieses Bandes erfolgt nicht nach dem Prinzip der Vollständigkeit, sondern nach dem Prinzip der Akzentuierung. Auf diese Weise wird die jeweilige Besonderheit des berücksichtigten Themas in den Blickpunkt des Interesses gerückt.

Insgesamt zwölf Autoren

Zu den Autoren, die den Sammelband inhaltlich mit Leben erfüllen, zählen unter anderem Volker Blüml, Falko Drews, Udo Jakobs-Lüken, Regine Herchen, Nadja Hofmann, Jürgen Krämer, Klaus Leimbrock, Fritz Mithöfer, Fritz-Gerd Mittelstädt, Melanie Schnieders, Birgit ten Thoren und Volker Tiemeyer, die sich ehrenamtlich in dieses Projekt einbringen. Als Korrektor fungiert Jochen Kemming. Die Produktion des neuen Sammelbandes erfolgt im Druckhaus Steinbacher in Osnabrück.

Nachdem sich Jürgen Krämer, Anna-Margaretha Stascheit und Erdmute Wobker in einem kreativen Gedankenaustausch mit Geschäftsführer Michael Steinbacher und der Mediengestalterin Antje Neumann auf ein ansprechendes Layout verständigt hatten, konnte in diesen Tagen mit der Gestaltung der ersten Kapitel begonnen werden. Das Buch soll im Frühjahr 2020 in einer Auflage von 500 Exemplaren mit Festeinband, Fadenheftung und Vierfarbdruck erscheinen.