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Mit Visionen die Zukunft gestalten NFV-Verbandsspitze besucht zum Jubiläum Viktoria Gesmold

Von PM. | 05.06.2019, 12:45 Uhr

Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum besuchte die Spitze des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) kürzlich den Sportverein Viktoria

Bei Viktoria Gesmold läuft es im Jubiläumsjahr optimal. Die erste Mannschaft schafft den Aufstieg in die Bezirksliga, die Nachwuchsarbeit ist vorbildlich und im ehrenamtlichen Bereich gibt es noch ausreichend Helferinnen und Helfer, die einen reibungslosen Spielbetrieb gewährleisten.

Exzellente Sportanlage

Außerdem hat die Viktoria eine exzellente und gut gepflegte Sportanlage. Dementsprechend beeindruckt zeigte sich die Führungsspitze des Niedersächsischen Fußballverbandes beim jüngsten Vereinsdialog im Klubheim von Viktoria Gesmold.

Das Bemerkenswerteste vorab. Jeden Montag treten 18 junggebliebene Rentner an, um den Sportpark an der Else nach den Spielen am Wochenende wieder auf Vordermann zu bringen. Die hohe Identifikation mit dem Verein zieht sich wie ein roter Faden durch alle Abteilungen. 1518 Mitglieder zählt derzeit die Viktoria aus Gesmold. Das ist etwa die Hälfte der Einwohner des Meller Stadtteils.

Der Schwerpunkt des Vereins liegt in der Nachwuchsarbeit. Für die zehn Juniorenmannschaften hat die Viktoria in mehreren Workshops ein Jugendausbildungskonzept erarbeitet und dadurch viele C-Lizenztrainer gewonnen. Und besonders das ehrenamtliche Engagement im Verein mit 65 ehrenamtlichen Trainern, Betreuern und Helfern ragt dabei heraus. Da hat die Siegesgöttin Viktoria bei der Suche wohl Pate gestanden.

Mit dem Slogan „100 Jahre Sport im Ort“ wirbt der Verein und bietet allen sportinteressierten Menschen die Nutzung der Sportanlage an. „Wir schließen unser Sportgelände nicht ab, es ist für jeden zugänglich. Kinder oder auch an andere Hobbyfußballer sind jederzeit willkommen“, betont der 1. Vorsitzende Johannes Morkötter.

Kunstrasenprojekt

Besonders stolz ist die Viktoria auf ihr Kunstrasenprojekt, das vor einigen Jahren mit Gesamtkosten in Höhe von rund 900 000 Euro realisiert worden ist. Dazu wurde ein Outdoorfitnesspark gebaut, der höchsten Ansprüchen genügt. Realisiert hat ihn der Verein zusammen mit dem Förderkreis Fußball. „Er ist neben Fußball unser wichtigstes Projekt. Das alles haben wir mit einem tollen Team geschafft, auf das wir uns jederzeit verlassen können“, informiert Morkötter.

Viktoria Gesmold ist für die Zukunft gut aufgestellt. Mit einem Jahresetat in Höhe von rund 120.000 Euro lassen sich neben Fußball auch andere Aktivitäten wie Skifreizeiten, Ausflüge für Kinder und der jährliche Kirmeslauf mit rund 300 Teilnehmern organisieren. Neben den vorzüglichen Außenanlagen kann die Viktoria zwei städtische Sporthallen und einen großen Mehrzweckraum nutzen.

Zum Thema Spielbetrieb: Die jüngsten im Verein werden in einer Ballsportgruppe betreut und spielerisch an den Fußball herangeführt. Dabei spielt nicht nur der Fußball eine Rolle. Die Kinder können sich in der Halle auch auf einem Trampolin oder anderen Sportgeräten austoben. „Ihr seid auf allen Ebenen vorbildlich unterwegs. Bei Euch wird das Ehrenamt befeuert“, lobte der NFV-Präsident Günter Distelrath, der in Gesmold unter anderen von NFV-Vizepräsident Dieter Ohls und dem Kreisvorsitzenden Osnabrück-Land, Bernd Kettmann, begleitet wurde.

Neue Spielvariante

Die Vereinsvertreter hoben die gute Zusammenarbeit mit den Kreisfunktionären hervor. Außerdem lobten die Viktoria und der Kreisvorsitzende den Spielbericht online als ein gutes Instrument. Zurück zur Praxis: Es wird in Gesmold im Nachwuchsbereich auch die neue „3 gegen 3-Spielvariante Funino“ gespielt. Der Verein hat für sechs Tore und Bälle insgesamt rund 1000 Euro investiert.

All diese Aktivitäten könnten – so der Verein – nur mit einem qualifizierten Ehrenamt durchgeführt werden. Das einzige Problem der Viktoria sei, Fußballer für die Schiedsrichterausbildung zu gewinnen, heißt es aus der Vorstandsetage. Derzeit hat der Verein lediglich zwei Jungschiedsrichter und nimmt dafür Strafen in Kauf.

Viktoria Gesmold kann dennoch optimistisch in die Zukunft schauen. In seinem Schlusswort betonte Moderator Dieter Ohls: „Ihr habt eine Superinfrastruktur und eine Vision im Verein, die Euch auf allen Ebenen helfen wird.“

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