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Kommentar Dem Appell aus Melle folgen

Meinung – Christoph Franken | 01.08.2019, 14:01 Uhr

Die Bemühungen um den Schutz des Mauerseglers in Melle kommentiert Christoph Franken für das "Meller Kreisblatt".

Der Initiative einzelner verdanken zahlreiche Tierarten in Melle eine Verbesserung ihrer Lebensräume. Mal sind es Zusammenschlüsse von Tier- und Artenschützern wie bei der Meller Stiftung SON oder der „Aktion Blühwiese“ und mal sind es „Einzelkämpfer“ wie Guido Oberwestberg beim Eulenschutz oder beim Mauersegler. Aber genauso wichtig ist der Einsatz von Privatpersonen. Jeder kann beispielsweise auf verschotterte Vorgärten verzichten, standortgerechte Gehölze anpflanzen, eine Ecke im Garten der Natur überlassen oder Nistkästen aufhängen.

Beim Thema Mauersegler kommen plötzlich ganz neu auch die Kirchengemeinden ins Spiel. Sie werden von den Ornithologen dringend gebeten, ihre Kirchtürme als Nistplätze zur Verfügung zu stellen. Das kostet nichts und schadet den Bauwerken nicht. Daher wäre es schön, wenn der Appell fruchtet und sich demnächst nicht nur die Gesmolder an den die akrobatischen Flüge von „Turmschwalben“ erfreuen können.