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28:25 gegen Nordhorn II Melle: SV Eicken bezwingt Bundesligareserve

Von PM. | 16.09.2019, 14:30 Uhr

Gegen die zweite Mannschaft der HSG Nordhorn gelang der Eickener SV mit 28:25 (15:13) der erste Saisonsieg. Gegen einen Geheimfavoriten auf die Meisterschaft steigerte sich das Team um den sehr gut aufgelegten Keeper Andreas Fischer im Laufe des Spiels.

Im Vergleich zur Vorwoche beim Spiel in Rastede passten diesmal die spielbegleitenden Umstände den Eickener Spielern besser.

Starker Torhüter

Auch wenn zunächst die Nordhorner Reserve wie die Feuerwehr los stürmte, nach elf Spielminuten stand es 9:5 für die Gastgeber und jeder Angriff wurde erfolgreich abgeschlossen. Nach einer Auszeit stellte sich dann das Team besser auf den Gegner ein und besonders Artur Brack organisierte die Abwehr gut und erhielt dabei starke Unterstützung vom Torhüter Andreas Fischer. Am Ende des Spiels kam der Routinier auf eine Quote von 45 Prozent gehaltener Bälle.

Schritt für Schritt kam die ESV den Grafschaftern näher und beim 11:11 gelang der Ausgleich, der bis zur Halbzeit in eine 15:13-Führung umgewandelt wurde. Nach der Pause hielt der Vorsprung zunächst für die Gäste aus dem Grönegau. Beim Stand von 19:16 gab es dann sogar die Chance, den Vorsprung bei einer Überzahl weiter auszubauen. Doch genau das Gegenteil trat ein Nordhorn schloss zum 19:19 auf und es standen noch gut 20 Minuten auf der Spieluhr.

Bolte und Azzatemür top in der Abwehr

Aber die Abwehr hielt stand. Besonders Phillipp Bolte und Resul Azzatemür machten ihre Abwehraufgaben sehr gut und trugen dazu bei, dass die Spielvereinigung wieder in Führung kam. Als Nils Sundermann in der 53. Spielminute das 26:22 für Eicken erzielte, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Nordhorn ging mit einer offenen Deckung noch mal volles Risiko, aber Eicken konnte sich auf die Abwehr und Andreas Fischer verlassen und brachte die Partie sicher nach Hause.

SV Eicken: Simon Drosselmeier , Andreas Fischer, Mario Hagemann, Resul Azzatemür (2), Albert Brack (8), Patrick Ernst (4), Nils Sundermann (4), Michael Brack (2), Christian Wetzstein (1), Jonas Visse, Artur Brack (5/3), Philipp Bolte (2), Bendix Heine.

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