Ein Artikel der Redaktion

"High-Proof" ein Höhepunkt Rock bei Kurt-Festival in Melle-Gesmold erstmals ausverkauft

Von PM. | 03.09.2019, 13:36 Uhr

Die Rockfans der Region strömten am Samstag wieder zu "Rock bei Kurt" nach Am Fuße der Dratumer Berge, genauer in "Dratum Rock City", fand die 9. Auflage des beliebten Kultfestivals statt.

Nach der positiven Resonanz der letzten Veranstaltungen sorgte bestes Festivalwetter und ein abwechslungsreiches Line-up erstmals für ein ausverkauftes Haus. In die Planungsphase war das RbK-Team bereits vor über einem Jahr eingestiegen. Die eigentlichen Aufbauarbeiten starteten schließlich zum Wochenbeginn.

Auch hier zeigte sich das Wetter mit den Veranstaltern gnädig, so dass die aufwendige Bühnenkonstruktion im neu gestalteten Rock bei Kurt-Look ohne Verzögerung aufgebaut werden konnte. Im Anschluss an die Eröffnung startete das Programm mit der Bielefelder Band Stormeagle. Mit ihrem Musikstil aus Powermetal und Heavy Metal holte insbesondere die stimmgewaltige Frontfrau Julia Drewitz von der ersten Minute an viele früh angereiste Rockfans vor die Bühne.

Mischung aus Grunge und Hardrock

Mit einer Mischung aus Grunge, Hardrock und Alternative ging es weiter mit den Bands All Nine Years und Spinoza, bis schließlich bei zulaufender Besucherzahl die Meller Band Tomb of Giants die Bühne betrat. Die vier Jungs aus Markendorf heizten dem Publikum mit ihren eigenen Stücken im Stil von Iron Maiden mächtig ein.

Aus Berlin folgte die einzige deutschsprachige Band Venterra mit vielfältigem Repertoire aus einer Mischung von Pogo und Pop-Punk. Ein Höhepunkt im Vorabendprogramm war der Auftritt der Dratumer Formation High-Proof. Mit einer temporeichen Setliste sorgten die fünf Musiker für mächtig Stimmung auf dem gesamten Festivalgelände.

Für eine Überraschung sorgten die Damen eines Junggesellinnenabschieds, als diese die Bühne stürmten und eine spontane Tanzeinlage zum Besten gaben. Anschließend lieferten Roar!Machine mit klassischen Old School Rock`n`Roll im Stil von Rose Tattoo ebenfalls einen souveränen Auftritt ab.

Als zum Einbruch der Dunkelheit die italienische Queen Tribute Band Vipers die Bühne betrat, war das Gelände bis auf den letzten Platz gefüllt. „It’s a Kind of Magic“ - der Queen-Song war für viele Besucher Programm, denn Frontmann Giuseppe Maggioni überzeugte mit seiner Bühnenpräsenz und seiner grandiosen Stimme, die sehr nahe an der des verstorbenen Sängers Freddy Mercury heran kommt. Die Band beendete ihre über 90-minütige Show mit dem Klassiker „Bohemian Rhapsody“ und lies ein euphorisiertes Publikum zurück.

Foo Fighters Songs

Nach einer kurzen Umbaupause ging es aber direkt weiter im Programm mit einer ebenfalls aus Italien stammenden Tribute-Band: Die Fly Fighters schmetterten „Best of You“, „The Pretenter“ und viele weitere Foo Fighters Songs in den Abendhimmel. Selbst der langsam aufkommende Regen, tat der Stimmung keinen Abbruch und wurde von vielen Rockfans sogar als angenehme Abkühlung dankend angenommen.

Letzter Act des Abends war die Band Blink Day, die am frühen Sonntagmorgen die Bühne betraten und mit einer Mischung aus Songs der amerikanischen Punkrock Größen Green Day und Blink 182 die verbliebenen, hartgesottenen Festivalanten überzeugten. Um kurz vor zwei war dann ein langer Festivaltag beendet und die Besucher verließen friedlich das Gelände.

TEASER-FOTO: