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Neun Premieren zum Advent Facettenreiches Konzert der „Cheerful Voices“ in Melle-Gesmold

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<em>Das Rentier Rudi </em>präsentierten die elf Sänger von „Choice of Cheers“, dem Soloensemble des großen Chores, mit viel Humor und ihren Chorleiter Kurt Dombek mit roter Blinknase (hinten rechts).Das Rentier Rudi präsentierten die elf Sänger von „Choice of Cheers“, dem Soloensemble des großen Chores, mit viel Humor und ihren Chorleiter Kurt Dombek mit roter Blinknase (hinten rechts).

Gesmold. Neun Premieren, ein gut gelaunter Dirigent und eineinhalb Stunden lang freudestrahlende Gesichter. Was das ist? Das war das Adventskonzert der „Cheerful Voices“, dem Oldendorfer Song- und Gospelchor.

Mit einem Zulu-Gesang kamen die Sänger durch das Rund der Petruskirche in Gesmold, Chorleiter Kurt Dombek dirigierte sie rückwärts, durch den Mittelgang wandernd, in den Altarraum. Und dann starteten sie ihr fröhliches und stimmungsvolles Adventsprogramm, das an Vielfalt seinesgleichen sucht.

Die Hälfte seines Programms präsentierte der Chor als Premieren und überraschte mit den neuen Stücken das begeisterte Publikum. Die Bandbreite ihres Repertoires ist riesengroß, und wie immer hatte ihr Chorleiter wohl anspruchsvolle, den Chor aber nie überfordernde Stücke ausgesucht. Afrikanische Gesänge, schmissig und superexakt vorgetragen, eröffneten den Nachmittag des 1. Advent, Gospel und das von Micha Keding modernisierte „Swing low“ mit Michael Brieber als Solist folgten. Schon der nächste Block zeigte die Wandlungsfähigkeit des Chores: Mit „That’s what friends are for“ und „Tears in heaven“ sangen sie die berühmt gewordenen Klassiker, die eigentlich als Filmmusik komponiert wurden.

Michael Jackson servierten die „Cheerful Voices“ ebenso souverän wie das „Halleluja“ von Leonard Cohen, ein Klassiker, den die Solisten Sabrina Johanns und Axel Noruschat direkt in die Herzen der Zuhörer sangen.

Und selbstverständlich durfte ein Weihnachtsblock nicht fehlen. Von der Händelhymne „Joy to the world“ über „White Christmas“ bis zum fetzigen spanischen Gruß „Feliz navidad“ durfte das Publikum schon in festlicher Stimmung schwelgen.

Auch das kleine Soloensemble des großen Chores, die „Choice of Cheers“ boten mit vier Songs Abwechslung pur und zeigten mit den Plüschhörnern des Rentiers Rudi eine große Portion Humor. Als Solistin trug Tanja Blankenhagen die Hymne der Weltchorspiele von Graz 2008, „City of my heart“, gefühlvoll und souverän vor.

Nur für ein einziges Stück benötigte Kurt Dombek den Gitarristen Florian Eickmeyer als Begleiter, alle anderen hatte er a cappella einstudiert. Allein der Percussionist Martin König sorgte an Djembe und Cajon für exotisch-rhythmische Unterstützung.

Einen wunderbaren Start in die Adventszeit schenkten die „Cheerful Voices“ ihrem begeisterten Publikum und bedankten sich mit zwei Zugaben für Applaus ohne Ende.


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