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Dickes Lob für die Gesmolder Diese Kirmes krönte das Jubiläumsjahr

Von Christoph Franken


Gesmold. Das hörten die Vertreter Gesmolds während des traditionellen Kirmes-Empfangs am Montagabend gerne: „Was gut ist für Gesmold ist auch gut für Melle“, lobte Bürgermeister André Berghegger das Engagement der Gesmolder zum 850-jährigen Bestehen des Ortes und zum 500. Kirchweihfest.

Ortsbürgermeister Michael Weßler hatte zuvor die Ehrengäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens begrüßt, darunter auch den Ersten Kreisrat Reinhold Kassing in Vertretung des Landrats. Weßler bezeichnete die Kirmes als Höhepunkt des Jubiläumsjahres, das der Ort mit zahlreichen ausgefallenen Veranstaltungen gefeiert hatte. Der Ortsbürgermeister ging auch auf das einzigartige Schaustellerdenkmal in Gesmold ein. „Es unterstreicht die gute Verbundenheit der Schausteller mit Gesmold.“ Er dankte mit Blick auf die bunte Festmeile mitten im Ort auch den Wirten und den Anwohnern und allen Organisationen, die rund um die Kirmes mit angepackt hatten. Jörg Arndt und seinem Nachfolger Harald Kruse vom Organisationskomitee dankte Weßler namentlich. Besonders freute er sich über eine Rückmeldung der Polizei: Während der viertägigen Veranstaltung hätten die Beamten keine besonderen Auffälligkeiten gemeldet. „Auch das spricht für unsere Kirmes“, hob Weßler hervor.

Berghegger hielt weiteres Lob für die Gesmolder bereit. Deren Zusammengehörigkeitsgefühl kennzeichne den Ort und zeichne ihn aus. „Diese enge Zusammenarbeit ist ein Vorbild für andere.“ Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Spenden-Initiative in Gesmold für die Betroffenen des Hochwassers. Rund 30000 Euro seien zusammengekommen. Für den Siechenfonds hätten die Vorstandsmitglieder Adam Freiherr von Hammerstein und er eine weitere Unterstützung zugesagt, und auch die Stadt selbst werde sich noch beteiligen, kündigte der Bürgermeister an.

Reinhold Kassing ließ anschließend im Saal der Gaststätte Kellersmann in einem humorvollen Beitrag die stattgefundenen Veranstaltungen im 850. Jubiläumsjahr mit ihrer jeweiligen Schwerpunktsetzung Revue passieren.

Zum ersten Mal beim Empfang dabei: Pfarrer Jörg Ellinger. Er ist froh, dass in Gesmold die Kirmes weiterhin mit den Ursprüngen der Kirchweih verbunden ist. „Das habe ich bisher nur hier erlebt, das ist toll und sollte nicht aufhören.“ Denn so werde auch zukünftig der Kern des Festes den nachfolgenden Generationen weitervermittelt. Er habe das viertägige Volksfest als „rundum gelungen“ erlebt und freue sich, in diese Gemeinschaft hineinwachsen zu dürfen.