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Mehr Licht, mehr Grün, mehr Platz Bürener Sieben treibt Pläne zur Umgestaltung des Zentrums voran

Von Ursula Holtgrewe | 25.05.2012, 15:24 Uhr

Der Berliner Platz in Büren wird umgestaltet. Übers Geld soll dieses Jahr beim Haushalt 2013 beraten werden. Das ist das Fazit des Treffens im Rathaus, zu dem zwar alle Gewerbetreibenden, Anlieger und Arbeitskreismitglieder eingeladen waren, aber nur sieben, offenbar die wahrhaft interessierten Bürener, erschienen.

Bürgermeister Rainer Lammers blickte aufs erste Treffen im November 2008 und die Folgeversammlungen im März und November 2009 zurück. „Der Platz muss dringend überholt werden“, betonte er und nannte die nach wie vor wichtigen Punkte: veränderte Beleuchtung, Anlegen einer strukturierten Parksituation mit Bepflanzung und Sitzgelegenheiten. „Ich denke, dass sich der Rat dafür erwärmen kann. Er hat die Bedeutung des Projekts erkannt“, sagte Lammers.

Seinerzeit hatte Landschaftsarchitektin Nicola Thieme-Hack Pläne erarbeitet, die nun ihre Mitarbeiterin Diplom-Ingenieurin Michaela Lange und Praktikant Markus Menke präsentierten. „Die Planung ist gar nicht so schlecht“, so Horst Thöne zu den 31 baumumstandenen Parkplätzen. Zur Runde gehörten überdies Rita Beimdiek, Hedwig Berger, Anke Marx, Eva Mücker, Helga Strübbe, Thomas Baumann und Bauamtsleiterin Astrid Hickmann. Alle waren sich einig, Friedhelm Schürkamp, dem die Gebäude am Berliner Platz gehören, in die Planung einzubeziehen. Das Gespräch wird Rainer Lammers suchen. Doch fand auch Helga Strübbe Zustimmung: „Wir sollten mit Friedhelm Schürkamp jedenfalls reden. Wenn es keine Einigung gibt, müssen wir seine Flächen eben auslassen.“

Zum Thema Bänke, die Eva Mücker favorisiert, damit Ältere Pausen einlegen können, sagte die Bauamtsleiterin: „Wir haben das Modell Lotte, das der Bauhof baut. Es ist so gut wie unkaputtbar.“

Einigkeit herrschte auch, dass der frühere, nun bepflanzte Brunnen verschwinden soll. An die Stelle könnte eine grün eingebettete halbrunde Bank kommen. Die zentrale Laterne soll anderen an den Parkplätzen weichen, deren Licht es allein schon ansprechender mache, hieß es. Eva Mücker trotz alledem: „Der Platz bleibt zweckmäßig, aber nicht schön.“

Die Sanierung soll auch finanziell im Rahmen bleiben. Daher gab es Überlegungen, das Projekt schrittweise umzusetzen. Andererseits wäre es schön, wenn das fast 50 Jahre alte Pflaster gegen neues ausgetauscht würde, meinen einige Bürener. „Man sollte überlegen, ob man nicht doch einen großen Wurf macht“, schlug Thomas Baumann vor. Nun liegt es bei der Verwaltung, Zahlen zusammenzustellen, damit der Rat im Herbst beraten kann. Lammers’ Position war deutlich: „Es muss etwas entstehen, das mehr Lebensqualität hat.“