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Konzert als Einstieg „Sommernachtstraum“ in Bürener Friedenskirche

Von Jannik Zeiser, Jannik Zeiser | 28.06.2016, 12:58 Uhr

Ein kleines Sommerfest hat die evangelische Kirchengemeinde Wersen-Büren in der Bürener Friedenskirche gefeiert. Der weltlich gehaltene Abend fand unter dem Motto „Sommernachtstraum“ damit im zweiten Jahr in Folge statt.

Anders als das Motto vielleicht vermuten lässt, kam Shakespeare in Büren nicht zu gehör. Zum Einstieg in den Abend gab es vielmehr ein Konzert mit einer Auswahl aus weltlichen, sommerlichen Stücken. „Im vergangenen Jahr war der Sommernachtstraum in Wersen ein voller Erfolg, die Fortsetzung findet nun in Büren statt“, erklärte Pastor Jörg Oberbeckmann. Für die Gestaltung des Programms hatten sich folgerichtig die Wersener und die Bürener Gemeinde ins Zeug gelegt. So sang der Bürener Kirchenchor unter der Leitung von Timm Hartmann etwa „Can’t Help Falling in Love“ von Elvis Presley und „Money, Money, Money“ von Abba. Der Kirchenchor Wersen, geleitet von Katja Rothfuss, hatte unter anderem „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ aus dem Musical My Fair Lady und „The Rose“ (Bette Midler) mitgebracht.

Musikalische Höhepunkte

Die größte Begeisterung des Publikums ernteten die professionellen Sänger Katja Rothfuss, Karen Fergurson und Francisco Almanza. Die Sopranistinnen Rothfuss und Fergurson sangen im Duett „Abends will ich schlafen gehn“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck und ein Duett aus Mendelssohns „Lobgesang“. Tenor Francisco Almanza überzeugte mit der Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ aus der Operette „Das Land des Lächelns“.

Für weitere musikalische Beiträge sorgten der Wersener Posaunenchor sowie auch Pastor Oberbeckmann. Letzterer schaffte es, die ganze Kirche Peter Maffays „Und es war Sommer“ singen zu lassen. Den Text ließ er vorsorglich an die Wand projizieren und die Musik im Hintergrund laufen, denn „es könnte ansonsten sein, dass das Ganze ein wenig untergeht“. Die Bereitschaft zum Mitsingen erwies sich allerdings als groß.

Ein Sommernachtstraum wird wahr

Schon während des Konzerts zog der Duft von Grillfleisch durch die Kirche – und tatsächlich: Nach dem Konzert ging der „Sommernachtstraum“ erst so richtig in Erfüllung: Getränke und Essen standen in und vor der Kirche bereit; das Angebot zum Verweilen nahmen die Besucher gerne an.