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Dank und Anerkennung Sportfreunde Lotte verabschieden Wavesy-Trainerpaar Julian und Mareen Wittbrodt

Von Ursula Holtgrewe | 05.06.2012, 11:56 Uhr

Es war ein fröhlicher, aber auch wehmütiger Vormittag in der KaLé-Halle der Sportfreunde Grund: Julian Wittbrodt, der vor sieben Jahren das Wavesy-Training übernahm, und dessen Frau Mareen wurden verabschiedet. Sie ziehen sich aus beruflichen und Krankheitsgründen zurück.

Mit vielen anerkennenden Worten dankten die Eltern dem Paar für das kameradschaftliche Engagement, mit dem es dem Nachwuchs Disziplin, Konzentration und Spaß an der besonderen Art des Selbstverteidigungssports vermittelt hat. Geschenke gab es überdies, sodass sich Mareen und Julian Wittbrodt gern an ihre Zeit bei den Sportfreunden erinnern werden.

Da wollte der Vorstand nicht zurückstehen, denn auch für die Vereinsführung hat die Sparte einen besonderen Stellenwert: Julian Wittbrodt war maßgeblich dafür verantwortlich, dass es gelang, zahlreiche neue Vereinsmitglieder zu begeistern.

„Wir wollen euch eigentlich nicht verabschieden. Ihr habt Tolles geleistet und unglaublich prima die Gruppe geführt. Die Kinder haben davon sehr profitiert. Was ihr angepackt habt, hat gepasst. Es wurden immer mehr Kinder, die bei Wavesy mitgemacht haben“, lobte Klaudia Söll, Leiterin der Gymnastikabteilung, das Engagement des Paars. „Uns fällt es sehr schwer, euch gehen zu lassen. Wir sehen das so, dass ihr eine Pause macht. Wenn ihr zurückkommen wollt, stehen die Türen für euch jederzeit offen“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende Georg Holtgrewe.

Über die netten Worte und die Gutscheine für etwas, was beiden Wünsche erfüllt, freuten sie sich sichtlich. „Mir hat es hier gut gefallen. Wir haben immer das Gefühl gehabt, zum Verein zu gehören. Schön war die Flexibilität, dass wir den Termin auf Samstagvormittag haben verlegen können“, so Julian Wittbrodt.

Für eine Gruppe gibt es bereits neue Trainer: André Menzel und Marcel Böltken, der selbst vor sieben Jahren bei Julian Wittbrodt mit Wavesy begann. Trainer für die zweite Gruppe suchen die Sportfreunde derzeit noch.