Vollsperrung ab nächster Woche Halen: Fahrbahnsanierung auf der Hollager Straße

Von Angelika Hitzke


Lotte. Jetzt steht es fest: Die Vollsperrung der Hollager Straße im Zuge de K-23-Umbaus in Halen kommt noch in diesem Jahr, und zwar schon nächste Woche. Ab Montag wird es ernst mit der neuen Umleitung.

Wie Bauleiter Klaus Overesch vom Straßenbauamt des Kreises Steinfurt auf Anfrage mitteilte, hat der Kreis Steinfurt mit allen beteiligten Straßenbaulastträgern eine neue Umleitungsstrecke für die Arbeiten im Bereich der Hollager Straße und in Richtung Halen selbst abgestimmt.

Die ursprünglich bereits a b 6. November geplante Sperrung und Umleitung musste wie berichtet kurzfristig abgesagt werden, weil auch auf der seinerzeit geplanten Umleitungsstrecke Straßensanierungsarbeiten der Landkreises Osnabrück eine Vollsperrung erforderlich machten, dies aber wohl nicht mit dem Kreis Steinfurt abgestimmt wurde.

Die Vollsperrung der Hollager Straße ab Kurve vor dem Bahnübergang bis einschließlich Hasebrücke und die Verbreiterung und Komplettsanierung der Fahrbahn bis zur Brücke sowie Erneuerung der Deckschicht (Reparatur) auf der Hasebrücke selbst ist für etwa vier Wochen vorgesehen. Sie soll im Laufe des Montags eingerichtet und voraussichtlich gegen Mittag aktiviert werden, so die Auskunft der Wersener Verkehrstechnik-Firma Hennig, die für die Aufstellung und Aktualisierung der Schilder zuständig ist.

Parallel dazu laufen die am Freitag gestarteten Asphaltierungsarbeiten auf der Achmerstraße laut Polier und dem Bauaufseher vor Ort, Markus Floth, voraussichtlich bis Mitte der Woche weiter. Begonnen hat die Kolonne kurz hinter der Kreuzung Hollager Straße in Richtung Bauerschaft; sie arbeitet sich jetzt zur alten Ortsdurchfahrt vor. Der neue Straßenbelag wird in drei Schichten aufgetragen, wie Floth erläutert: Tragschicht, Binderschicht und Deckschicht.

Letztere werde allerdings erst aufgebracht, wenn der Kreuzungsbereich Hollager Straße „mit gemacht“ wird: „Wir versuchen, das noch in diesem Jahr hinzukriegen.“ Das gelte auch für das Gros der Pflasterarbeiten.

Wie berichtet, wird die Fahrbahn der Achmerstraße – ausgenommen die künftig herabgestufte alte Ortsdurchfahrt – mit einer Breite von 6,50 Meter ausgebaut. Hinzu kommt einseitig ein 2,5 Meter breiter kombinierter Rad/Gehweg in Pflasterbauweise.

Bauleiter Overesch, Markus Floth und Polier Damian Kobiela weisen darauf hin, dass im nächsten Jahr auf alle Fälle noch Restarbeiten zu erledigen sind.