Abschlusstour beim Stadtradeln ADFC tritt Radwege-Initiative Hollage-Halen bei

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Lotte. Mit der ersten Teilnahme der Gemeinde Lotte an der bundesweiten Aktion Stadtradeln darf Klimamanager Marc-Philipp Nikolay zufrieden sein. Die Radwege-Initiative Hollage-Halen war nach der Abschlusstour sogar glücklich.

Auslöser der Glücksgefühle beim Vorsitzenden Dirk Havermeyer aus Halen und seinem Stellvertreter Volker Holtmeyer aus Hollage war der Beitritt des Kreisverbandes Osnabrück des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zu ihrem Verein. Den hatte am Etappenziel, dem Gasthaus Beckmann in Wallenhorst, überraschend ADFC-Vize Wolfgang Driehaus bekanntgegeben.

„Absolut sinnvolle Initiative“

Die länderübergreifende Initiative für den Bau eines Radweges zwischen Halen und Hollage bezeichnete Driehaus als absolut sinnvoll. Neben der Entschärfung der durch die Brücken über Hase und Stichkanal beengten Verkehrssituation würde der Radweg auch die Fahrt der Hollager zur Haltestelle der Nordwestbahn am Halener Bahnhof erleichtern.

Da die Fahrradfreunde in beiden Verbänden generell den Klimaschutz hochhalten, verwundert es nicht, dass sie auch an dem in das europäische Klima-Bündnis eingebetteten Stadtradeln teilnehmen – der ADFC sogar führend. Auf Initiative ihres neuen Klimamanagers Marc-Philipp Nikolay war dort erstmals auch die Gemeinde Lotte am Start.

Für die Premiere hatte er in Lotte 89 Teilnehmer in acht Gruppen für das dreiwöchige Stadtradeln gewonnen, die nach aktuellem Stand 17012 Kilometer erstrampelten. Neben den Radwegebürgern waren das CDU und SPD Lotte, die Kampfsportgruppe 13 des TuS Lotte, ein offenes Team, die Radsportler des SV Büren, die VR-Bank und die Gemeindeverwaltung.

80 Radler im Stern

Aus dem Rathaus nahmen Petra Tepe, die künftige Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters in der Verwaltung, Magdalena Lersch vom Bauamt und eben Nikolay selbst teil. Der hatte sich mit seinem Klimamanager-Kollegen Stefan Springer aus Wallenhorst und Ulla Bauer vernetzt, die im Osnabrücker Rathaus für den Radverkehr zuständig ist. So traten am Samstag in der Stadt 40, in Wallenhorst 15 und in Lotte 25 Radler zur Sternfahrt an, die sie am Rubbenbruchsee zusammenführte.

Der ADFC sorgte dabei für Sicherheit und Professionalität. Die Führung des Pelotons übernahm sein Tourenleiter Holger Vogt, die Schlusssicherung Vorsitzender Uwe Schmidt persönlich; und an etlichen Querungen und Kreuzungen schwärmten mit Schutzwesten bewehrte ADFCler zum Sperren und Lotsen aus.

Auch Spaß fördert das Klima

Ob die Kohlendioxid-Ersparnis am Ende der je nach Ausgangspunkt gut 30 Kilometer langen Abschlusstour wirklich so hoch war, wie der der Stadtradeln-Onlinerechner ermittelte, bleibt fraglich. Kaum jemand hatte erwogen, die Tour mit dem Auto zu machen. Aber zu einem guten Klima trägt ja auch der Spaß in der Gruppe bei und die sportliche Betätigung – beides gern gesehene Nebeneffekte.


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