Steinfurter K8 grundsaniert Sichere Strecke für Pendler in Lotte freigegeben

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Schnell und schnittig, weil es schüttete, wurde die K8 an Lottes Leedener Straße eröffnet. Foto: Ursula HoltgreweSchnell und schnittig, weil es schüttete, wurde die K8 an Lottes Leedener Straße eröffnet. Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. Die K8 zwischen Lotte-Osterberg und Tecklenburg-Leeden wurde nach sechs Monaten Bauzeit am Freitag auch offiziell mit einem Empfang auf Hof Kreye freigegeben.

Es war der zweite Bauabschnitt der K8, die nun von Leeden bis zur niedersächsischen Landesgrenze grundsaniert wurde. Beim Ausbau der K8 wurden auch einige Wirtschaftswege saniert. Das Projekt kostete rund 800000 Euro. Auf drei Kilometern Baulänge wurde die Straße von 4,6 auf sechs Meter verbreitert.

Vorfahrtänderung in Osterberg

Die unterbrochene Seitenmarkierung wird seit einiger Zeit aufgetragen, damit sich der fließende Verkehr mehr zur Mitte hin orientiert. Durch diese Art der Seitenmarkierungen soll zudem verhindert werden, dass Straßenränder und Bankette zerstört werden.

Geändert hat sich nach dem Ausbau die Vorfahrtregelung im Kreuzungsbereich Hasberger Straße in Osterberg/Tecklenburger Straße in Richtung Hasbergen/Leedener Straße. Vorfahrberechtigt sind nun Fahrer auf der Tecklenburger/Leedener Straße, nicht mehr die, die aus Osterberg kommen.

Mehr Sicherheit auf der Pendlerstrecke K8

Baubeginn des zweiten Abschnitts war Anfang März. „Am 1. September ist sie unter Verkehr gegangen, aber heute wird sie offiziell eröffnet“, berichtete Stephan Selker, Leiter des Straßenbauamts im Kreis Steinfurt. Er begrüßte zu der kleinen Feier auf dem Hof Kreye in Lotte Landrat Dr. Klaus Effing, Tecklenburgs Bürgermeister Stefan Streit, Kreisbauamtsmitarbeiter, Kommunalpolitiker und Anwohner. Sie trafen sich im Drei-Kommunen-Eck Lotte/Tecklenburg/Hasbergen.

„Wir wollen keine langen Reden halten“, begann Effing seine Grußworte im Regen und ergänzte augenzwinkernd: „Es ideales Wetter für eine Straßeneröffnung.“ Die Kreisstraße sei eine typische Pendlerstrecke. „Auf ihr fahren täglich rund 1500 Fahrzeuge“, berichtete Effing. Durch den Ausbau sei mehr Sicherheit für alle Nutzer geschaffen worden.

Streit: „800000 Euro sind kein Pappenstiel.“

Stefan Streit sprach auch für seinen terminlich verhinderten Lotter Kollegen Bürgermeister Rainer Lammers. „800000 Euro sind kein Pappenstiel für einen ländlichen Bereich, der zugleich Grenzregion am Goldbach ist. Als infrastrukturelle Maßnahmen ist auch der Ausbau von Wirtschaftswegen wichtig, sowohl für Landwirte als auch für Erholungssuchende“, freute sich Streit über die Sanierung.

Lotte ist nicht Leeden

Bei aller Freude hatte er vermutlich vergessen, dass er die Gemeindegrenze von Lotte überquert hatte, denn er begrüßte die Gruppe „im schönen Stiftsdorf Leeden“. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.


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