Fußball-Kreisliga A Büren verschläft die erste Hälfte und verliert 1:3

Von Thomas Wägener

Bürens Torschütze Luca Riehemann (rotes Trikot) scheitert kurz vor der Pause bei der 1:3-Niederlage gegen Hörstel am Pfosten. Foto: Rolf GrundkeBürens Torschütze Luca Riehemann (rotes Trikot) scheitert kurz vor der Pause bei der 1:3-Niederlage gegen Hörstel am Pfosten. Foto: Rolf Grundke

Lotte. In der Fußball-Kreisliga A hat der SV Büren nach dem Auftaktsieg in Hopsten durch ein 1:3 gegen den SC Hörstel nach einer insgesamt schwachen Leistung verdientermaßen die erste Niederlage hinnehmen müssen.

In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber über weite Strecken überhaupt nicht in der Partie. Büren erlaubte sich zahlreiche Fehlpässe und Unkonzentriertheiten und zeigte zudem zu wenig Bewegung. In der 35. Minute gab es die verdiente Quittung in Form des 0:1. Bürens Keeper Nick Gumenschaimer wehrte einen Schuss zur Seite ab, doch musste ein freistehender Gäste-Spieler am zweiten Pfosten nur noch einschieben.

Nach zwei Minuten nachgelegt

Nur 120 Sekunden später folgte eine ähnliche Szene. Wieder lenkte Gumenschaimer den Ball ab, abermals war ein Akteur aus Hörstel am langen Pfosten zur Stelle. Bürens Luca Riehemann scheiterte kurz vor der Pause am Pfosten.

Marcel Czichowski, Trainer der Gastgeber, brachte zur zweiten Hälfte zwei frische Spieler. Die Einwechselungen sorgen sichtlich für Belebung im Spiel der Gastgeber, die nun griffiger waren und Druck ausübten. In dieser Phase wäre mehr drin gewesen als nur der Anschlusstreffer durch Riehemann (63.), der einen von Nico Schlegel verlängerten Ball in den Lauf bekam und keine Mühe hatte.

Knapp den Ausgleich verpasst

Wenig später hatte Christos Pantelakos Pech, als er einen Freistoß an den Pfosten spitzelte. Das hätte durchaus der Ausgleich sein können. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff unterlief einem Bürener ein folgenschwerer Abspielfehler, den die Gäste zu ihrem dritten Tor nutzten. Die Gastgeber vermittelten in der Folge nicht mehr den Glauben, in die Partie zurückkommen zu können, auch weil sie das Spiel nach einer Ampelkarte für Binak Mehaj (85.) mit einem Akteur weniger beenden mussten.