„Auf dem Esch“unter der Lupe Daumen hoch für Spielplatz im Neubaugebiet

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Lotte. Im Neubaugebiet „Auf dem Esch“ in Wersen prüfen und beurteilen die Spielplatztesterinnen Cora, Sophie und Laura den neuesten Spielplatz in der Gemeinde Lotte.

Am jenem Freitagvormittag, an dem die drei Spielplatztesterinnen Laura, Cora und  Sophie den farbenfrohen neuen Spielplatz im Neubaugebiet „Auf dem Esch“ unter die Lupe nehmen, ist schon viel los am Sichterweg.

Wesentlich teurer als vorgesehen

Investor Werner Kluth hatte die Bewohner der neuen Siedlung vor über zwei Jahren ins Rathaus eingeladen, um sich über die Pläne zu informieren und für die endgültige Planung Wünsche und weitere Ideen mit einzubringen. In einer lebhaften Diskussion trugen Eltern ihre Vorstellungen für einen Spielplatz mit Abenteuer- und Aufenthaltsqualität vor. Großspielgeräte, Seilbahn, Nestschaukelkombination und Sandkasten hätten sie gerne und bekamen sie auch. Allerdings wurde der 1100 Quadratmeter große Spielplatz wesentlich teurer als vorgesehen.

Hoher Spielwert, Sicherheit, Stabilität und Haltbarkeit der Geräte gehören zu den wichtigsten Kriterien eines Spielplatzes, informierte Ursula Wilm-Chemnitz, Umweltbeauftragte und zuständig für die Spielplätze, die Anwesenden. Kinder würden gerne buddeln, baggern, schaukeln und wippen, betonte sie in der Anliegerversammlung. All das sollte damals bei der Geräteauswahl berücksichtigt werden.

Seilbahn und Doppelschaukel begehrt

Ein gutes Jahr nach der Eröffnung und Übergabe an die Gemeinde im Sommer 2016 testen drei Mädels, ob der Spielplatz nicht nur die Wünsche der Eltern, sondern auch die der Kinder erfüllt. Cora und Laura, beide zehn Jahre alt, eilen zuerst zur begehrten Seilbahn und schweben lachend alleine oder zu zweit über die Ebene. Die Doppelschaukel ist so richtig nach ihrem Geschmack. Die langen Ketten ermöglichen es ihnen, richtig hoch zu schwingen.

Eimer mit Kettenseilzügen

Für die zweijährige Helena und ihre vierjährige Schwester Isabella, die an diesem Tag auch auf dem Spielplatz Zeit verbringen, geht es nicht so hoch hinaus, aber auch die beiden haben viel Spaß. Altersgemäßen Anschwung gibt der Papa der beiden. Gemütlich ausruhen können sie sich in der Nestschaukel. Die ältere Schwester Amelia (10) favorisiert ebenfalls Schaukel oder Seilbahn, wenn sie gerade mal frei sind, oder sie baut mit viel Kreativität Sandgebäude an der Sandspielanlage. Dieses Gerät mit Eimern an Kettenseilzügen bietet besonders kleinen Bauhandwerkern fantasievolle Spielmöglichkeiten.

Sophie und Freundin Clara, beide sechs Jahre, finden die Wippe, die behutsam auf Autoreifen aufsetzt, ganz toll, während Lukas (10), Marcel (8) und Alissa (5) an den Reckstangen turnen – unter Aufsicht ihrer Tanten. Auf und an der großen Spielkombination klettern, balancieren, hangeln und rutschen mehrere Kinder gleichzeitig, ohne sich in die Quere zu kommen.

Schatten fehlt noch

Noch spenden die angewachsenen Bäume wenig Schatten, deshalb fänden Sophies und Lauras Mutter und Cora es ganz gut, wenn ein Segel über der Sandspielanlage oder über die Hangelstangen an der Spielkombination vor der Sonne schützen könnte. Vielleicht auch noch ein oder zwei Bänke aufstellen, denn eine ist zu wenig. Einen kleinen Schaden hat Laura festgestellt: „Eine Sprosse an der Spielkombination hat sich von der Schraube, die jetzt aus dem Holz raus ragt, gelöst. Daran kann man sich verletzen.“


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