Lauschiger Spielplatz im Heselen Spielplatztesterinnen prüfen Spielplatz in Halen

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Lotte. Im Heselen liegt einer von zwei Spielplätzen im Ortsteil Halen. Diesen haben Laura, Cora und Sophie getestet. Er liegt inmitten einer Siedlung, die in den 90er Jahren noch das zweite Zuhause vieler SC Halen-Familien war.

Der Spielplatz ist vom Tiefen Reck aus über die Straße „Am Alten Sportplatz“ und „Im Heselen“ sowie über die Achmerstraße zu erreichen. Er teilt sich auf zwei Teile. Auf einer großen Grünfläche kann Ball gespielt werden. Ein Schild weist aber darauf hin, dass Fußballspielen gegen Wände, Hecken und Zäune aus Rücksicht auf die Anwohner verboten ist.

Spielgeräte im Schatten

Der zweite Teil ist umrandet von Schatten spendenden Sträuchern und Bäumen. Je nach Tageszeit liegen die Spielgeräte unter der Sonne oder im Schatten. An diesem frühen Vormittag können die drei Mädel unbeschwert schaukeln und im Sand landen oder im Karussell drehen. Ohne Anschub von Lauras und Sophies Mutter kommt es aber kaum in Bewegung.

Interessant für die sechsjährige Sophie und die neunjährigen Cora und Laura ist das Klettergerüst mit Rutsche. Auf einem Baumstamm mit Einkerbungen können Kinder gut hochklettern und sind durch seitliche Sicherheitsnetze geschützt. Zuerst macht Sophie es sich gemütlich in der Netzschaukel, dann finden die beiden Älteren diesen Ort auch sehr cool zum Chillen und Genießen. Gut, dass die Mama Sonnenschutzmilch mitgenommen hat, denn die Sonne scheint schon sehr auf die Mädels herab.

Für jüngere Kinder

Für kurze Zeit wippt Sophie auf dem Elefantenwipper, der ihrer Meinung nach eher etwas für Kinder im Kindergartenalter ist. Für den mit Holz eingefassten Sandkasten fühlt sie sich auch schon zu alt. „Da müsste man auch Eimer, Förmchen, Sieb, Schippe oder andere Sandspielsachen mitbringen“, rät sie Eltern, die mit ihren Kleinkindern diesen Spielplatz besuchen. Das Spielhaus findet sie gut, da könne man gut „Mutter, Vater, Kind“ spielen.

Die drei verstehen alle Verbote, auf die ein buntes Spielplatzschild hinweist: Nachtruhe von 22 bis 7 Uhr. Kein Fußball spielen, kein Radfahren, kein Glas und keine Hunde. „Aber warum darf man keinen Helm tragen?“, fragen sie. „Vielleicht sind sie gefährlich, weil man mit dem Verschluss hängen bleiben kann“, sagt Sophies und Lauras Mutter, die die Kinder beim Spielplatztest begleitet.

Treffpunkt im Wohngebiet

Nun kommt Pia hinzu. Sie ist eine Freundin von Laura und Cora und berichtet, dass hier oft Kinder aus dem Wohngebiet spielen, nicht nur kleine. Auf dem Rasenplatz spielen die Älteren gerne mal Federball oder Volleyball. Dann installieren sie selbst ein Netz dafür. Selten werde Fußball gespielt, überhaupt seien wenig Jungs hier anzutreffen. „Eine Seilbahn wie auf anderen Spielplätzen in Lotte, das wäre hier toll!“, finden die vier Mädels.

Fazit

Nun sind sie zu fünft und beurteilen diesen lauschig gelegenen Spielplatz. „Er ist sauber, liegt nicht nur in der Sonne. Die Schaukeln und die Turnstange sind toll. Wir können uns hier sicher und wohlfühlen, weil er in einem Wohngebiet liegt. Was fehlt, ist ein Tisch, er braucht gar nicht groß sein, sodass man Getränke und Kekse auspacken kann.“

Laura war auf diesem Spielplatz mal von einer Wespe gestochen worden und konnte schnell Hilfe in der Nachbarschaft finden. Pia: „Hier kann man ruhig klingeln, denn alle sind kinderlieb.“

Cora darf diesmal den Daumen nach oben, zur Seite oder nach unten zeigen lassen. Ein schwer drehbares Karussell und wenig Sand im Sandkasten geben den Ausschlag, dass der Daumen zur Seite geht.


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