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Kinder-Theater-Programm endet Englisch lernen als lustige Hexerei für Lottes Kurze

Von Ursula Holtgrewe

<em>Ein bisschen aufgeregt </em>assistiert Luisa der sprunghaften Hexe Huckla.Foto: Ursula HoltgreweEin bisschen aufgeregt assistiert Luisa der sprunghaften Hexe Huckla.Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. Englisch lernen ist ganz einfach. Das erlebten angehende i-Männchen und Grundschüler beim Kinder-Theater-Programm in Alt-Lotte. Es lud zum Musical „Hexe Huckla und die total verrückte Sprachmaschine“ ins Haus Hehwerth ein.

Die kleinen Zuschauer mochten die Jung-Hexe Huckla (Miriam Distelkamp) sofort. Ein wenig unordentlich war sie, hatte ulkige Ideen und tobte ausgelassen über die Bühne. Als ihre Sprachmaschine, mithilfe derer sie sich mit Tieren unterhalten kann, im Englischmodus festhing, hatte die Zauberin ein Problem. Mr. Mouse, ihr Versuchstier, blockierte die Reparatur. Erst wenn er „stinky cheese“ (Stinkekäse) bekäme, entriegelte er die Tür von innen. Huckla aber hasst Käse, doch die Reparatur muss schnell gehen, denn morgen ist bereits der Hexenwettbewerb in England.

Dafür hatte sie ihr mehrfarbiges („multi colours“) Outfit ausgesucht. Die Kinder sprachen mit: „Red, blue, green.“ Auch ihrer englischen Freundin „Witchy“, die sie per Skype erreichte, gefiel die Kleidung. In einem munteren Lied mahnte sie: „Every animal has its own way“ (Jedes Tier hat seine Eigenart).

Das akzeptierte Huckla zwar, aber sie sträubte sich, Mr. Mouse das Gewünschte zu geben. Er bettelte um ein kleines Stück Käse: „Please, a little peace of cheese.“ Doch die Zeit drängte, und weil Huckla betonte, beide seien ein Team, forderte er sie auf, ein Stück Käse zu probieren: „Try al little peace of cheesy cheese.“ Na gut, bei Käsekuchen ließ sie sich erweichen.

Mr. Mouse öffnete die Tür. Aber die Maschine ließ sich nicht reparieren. „Wir werden das zusammen schon schaukeln“, versprach der Mausemann. Wie, das wissen alle, die dabei waren.

Das war das vorerst letzte Theaterstück für Kinder. Mitinitiatorin Bianca Scheibe dankte allen Unterstützern und Sponsoren: „Ohne sie sind die Aufführungen erst möglich geworden.“


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