Tierisches Theater begeistert Aktion „Woche der Sonne“ im Regenbogenkindergarten

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Alle Kinder wollen die tierischen Hauptdarsteller streicheln. Hortensie Pfefferminz vom Theater „Klitzeklein“ und Marc-Philipp Nikolay helfen dabei. Foto: Erna BergAlle Kinder wollen die tierischen Hauptdarsteller streicheln. Hortensie Pfefferminz vom Theater „Klitzeklein“ und Marc-Philipp Nikolay helfen dabei. Foto: Erna Berg

Lotte. Im Kreis Steinfurt scheint in dieser Woche die Sonne nicht nur sehr viel, es laufen auch passend zum Wetter viele kommunale Aktionen zum Thema „Woche der Sonne“. Die Kinder des Regenbogenkindergartens in Büren waren begeistert dabei.

„Der Bürgermeister, die Gemeinde und ich haben gedacht, wir machen euch eine Freude und laden euch in der Woche der Sonne zu einem spannenden Kindertheaterstück ein“, begrüßte Lottes Klimaschutzmanager Marc-Philipp Nikolay die Kinder in der Elly-Heuss-Begegnungsstätte.

Die Bühne hatte sich in die buntgrüne Gärtnerei Sonnenschein verwandelt, in der Gärtnerin Hortensie Pfefferminz (die Darstellerin vom Theater „Klitzeklein“ möchte anonym bleiben) arbeitet, bei Bedarf im Gewächshaus das Wetter macht, Blumen und Gemüse mit Regenwasser versorgt und sich auch um Katze Schnuppe, um eine freche Maus und Vogelnachwuchs in ihren Gärtnerschürzentaschen kümmert. Sorgen macht ihr Maulwurf Mole. Jeden Morgen tritt sie in einen neuen Maulwurfhaufen und verliert beim Platttreten Stiefel, Schüppe, Schuhe, weiße Socke und Handschuh.

Die kleine Maus, über deren piepsige Stimme die Kinder immer wieder herzhaft lachen, will eines Tages mit ihrem Nachwuchs unter die Erde zu Maulwurf Mole ziehen. Angeblich ist der sehr einsam und trägt einen Gips, damit er Besuch und Geschenke bekommt. Der eingebildete Igel Stachelheinz möchte als Reporter darüber berichten und macht Fotos.

Frau Pfefferminz entdeckt auf den Bildern ihre verlorenen Sachen und nimmt Kontakt zum Maulwurf auf, fragt ihn, warum er einen Gipsarm hat, und ob er wirklich Gesellschaft haben möchte. Als Antwort findet sie eine geheime Botschaft: „Ich brauche etwas, was ich vorher immer hatte. Sehen kann man es nicht.“

Die Kinder wissen es: „Luft zum Einatmen!“, ruft ein kleiner Pfiffikus. Hortensie inspiziert mit einer Taschenlampe die Maulwurfgänge und entdeckt voller Staunen, dass die schlaue kleine Maus nicht nur eine süße Maulwurfmädchenpuppe für den einsamen Mole gebastelt, sondern auch eine tolle kleine unterirdische Mäusewohnung eingerichtet hat. Mithilfe von Hortensies Trichter sorgt Mole für Wasserversorgung und Luft und mit einem umfunktionierten Spiegel fängt er die Sonnenstrahlen ein. Nun hat die Mausfamilie Luft, Licht, Strom und Wärme und ist glücklich. Und der einsame Maulwurf ist gar nicht einsam. Er hat auch keinen Gipsarm. Es trägt die weiße Socke am Arm, in der er eine kleine Fledermaus hütet.

Bis zum glücklichen Ende verfolgen die Kinder gebannt und mit viel Spaß das kindgerechte Theaterstück. Besonders die vielen Tiere mit ihren unterschiedlichen Charakteren und witzigen Stimmen verführen zu herzlichen Lachanfällen. Als Nikolay kleine Heftchen und Bastelbögen der EnergieAgentur.NRW verteilt hatte und sie sich auf den Sonnen beschienenen Weg zum Kindergarten machten, üben sie nachhaltig immer noch das röhrende Grummeln von Maulwurf Mole.


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