Verkehrs- und Umweltausschuss Standortdiskussion um E-Ladesäulen in Lotte

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Ob es eine E-Ladesäule auf den Rathausplatz geben wird, ist noch unklar. Foto: Archiv/NiemeyerOb es eine E-Ladesäule auf den Rathausplatz geben wird, ist noch unklar. Foto: Archiv/Niemeyer

Lotte. Zukünftig wird es Ladesäulen für E-Fahrzeuge in Lotte geben. Gestartet wird an zwei Standorten. Wo genau diese sein werden, ist jedoch noch unklar.

Im Dezember letzten Jahres sahen die Planungen noch so aus: Nur eine E-Ladesäule sollte in 2017 innerhalb der Gemeinde aufgestellt werden. 10000 Euro stellte die Politik dafür in den Gemeindehaushalt ein.

Gemeinschaftprojekt mit Stadtwerken

Während die Verwaltung die Realisierung des Projektes prüfte ergab sich die Möglichkeit, ein Gemeinschaftsprojekt mit den Stadtwerken Tecklenburger Land (SWTE) in Sachen E-Ladesäulen auf die Beine zustellen. „Die Wirtschaftsplanung der Stadtwerke sieht im Rahmen eines bundesweiten Stadtwerke-Verbund-Projektes die Errichtung von zwei Ladesäulen in Lotte vor“, erklärte Marc-Philipp Nikolay, Klimaschutzmanager der Gemeinde. Eine Ladesäule werde dabei voll von den Stadtwerken finanziert, bei der Zweiten müsse Lotte als Kofinanzierer einsteigen und die Investitionskosten von etwa 10000 Euro übernehmen.

Standorte in Alt-Lotte und Wersen vorgeschlagen

„Wir präferieren, in Absprache mit den Stadtwerken, die Ladesäulen auf dem Lys-lez-Lannoy-Platz in Alt-Lotte und auf dem Rathausplatz in Wersen aufzustellen“, so Nikolay. Er begründete diese Platzwahl vor allem mit einem erhofften Marketingeffekt. „Die Referenzwirkung stehe an diesen Orten mehr im Fokus als die Frequentierung“, sagte er.

Ausschuss lehnt Entscheidung ab

Damit waren die Ausschussmitglieder jedoch nicht einverstanden. Sie forderten die Verwaltung auf, auch andere Standorte in Betracht zu ziehen und eine Prioritätenliste zu erstellen. Diese solle beinhalten, an welchen Stellen im Ort E-Ladesäulen vorrangig benötigt werden und an welchen Orten sukzessive in den kommenden Jahren nachgerüstet werden könnte. Interfraktionell wolle man dann die Notwendigkeiten besprechen, um in einer nächsten Ausschusssitzung über die ersten zwei Standorte entscheiden zu können.


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