Kommentar zur Feuerwehr Whistleblower sind auch für Lotte wichtig

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Lotte. Eklat bei der Feuerwehr in Lotte: Aus Protest gegen Schweigespirale und Stillstand auf der Führungsebene löste Marco Kramer eine Austrittswelle aus. Damit machte er sich unbeliebt, sollte aber Anerkennung finden.

Wenn es, wie bei der Lotter Wehr der Fall, mit der Kommunikation nicht funktioniert, liegt die Verantwortung dafür in der Regel auf der Führungsebene. Sie muss in der Praxis dazu ermutigen, Probleme offen anzusprechen. Daran fehlte es nach Meinung vieler Kameraden.

Vielleicht war der Schritt des Sicherheitsbeauftragten Marco Kramer, seine Funktion ruhen zu lassen, auf den ersten Blick übertrieben. Auf den zweiten Blick aber hat er für den Schock gesorgt, den es brauchte. Die Konsequenzen dürften nun gezogen werden. Dabei sollten sich jene, die Kramers Beispiel folgten, nun aber rasch wieder einreihen. Denn es geht um das Leben und das Gut der Bürger.

Der Whistleblower selbst aber sollte für seinen Mut belobigt werden. Seine Zivilcourage könnte anderen als Beispiel dienen.

Als Personalratsvorsitzender beim Lotter Servicebetrieb weiß Marco Kramer (ganz rechts), was Zivilcourage bedeutet. Foto: Ursula Holtgrewe


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