Investitionen für die Grundschule Lotter Förderer haben zu viel Geld

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Suchen nach sinnvollen Investitionsmöglichkeiten: Vereinsmitglied Sabine Kohlsaat und Vorstand mit Stefanie Wahlhorn, Frank Hackmann, Magdalena Dassau, Christian Peußner und Schriftführerin Bianca Solinsky (von links) vom Förderverein der Grundschule Lotte. Foto: Erna BergSuchen nach sinnvollen Investitionsmöglichkeiten: Vereinsmitglied Sabine Kohlsaat und Vorstand mit Stefanie Wahlhorn, Frank Hackmann, Magdalena Dassau, Christian Peußner und Schriftführerin Bianca Solinsky (von links) vom Förderverein der Grundschule Lotte. Foto: Erna Berg

Lotte. Der Förderverein der Grundschule Lotte hat in den vergangenen Jahren zu gut gewirtschaftet und ist jetzt sozusagen gezwungen das Geld auszugeben. Rücklagen dürfen laut Finanzamt gemeinnützige Vereine durchaus haben, aber eben nicht zu hoch.

Nicht nur Ideen und Projekte zum Investieren wurden in der Mitgliederversammlung ausgiebig diskutiert, es lagen auch Neuwahlen an. Wahlleiter und ehemaliger Vorsitzender des Vereins, Rainer Hüggelmeyer, lobte die Arbeit des Vorstandes und freute sich, dass Frank Hackmann und seine Stellvertreterin Stefanie Walhorn nach eigener Enthaltung in ihren Ämtern bestätigt wurden und somit zwei Jahre weitermachen.

Hackmann berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres, zu denen die Cafeteria am Einschulungstag und am Tag der offenen Tür und die Buchausstellung mit Rahmenprogramm zählten, die jeweils einen erfreulichen Überschuss in die Kassen spülten.

Umfangreiche Förderprojekte

Kassenwart Christian Peußner berichtete schmunzelnd, dass die Kassenprüfung am Tag, als die Sportfreunde in die 3. Liga aufstiegen, stattgefunden habe. Spenden und Zuschüsse der Volksbank, vom Freien Lichtblick in Westerkappeln und zweckgebunden von der Techniker Krankenkasse unterstützten Projekte wie „Taki macht’s klar“, „Energiefitte Schule“ , „Mein Körper gehört mir“ und machte Anschaffungen wie Energiekoffer, Waffeleisen, Bücher für die Bücherei sowie den Besuch einer Märchenerzählerin möglich.

Förderverein-Task-Force

Gerne hätte der Vorsitzende den Vorstand erweitert, doch „es wird immer schwieriger Menschen fürs Ehrenamt zu gewinnen. Viele sind auch schon woanders miteingebunden“, bedauerte er. Zum neuen Schuljahr möchte er in einem Rundschreiben alle Eltern informieren, was der Förderverein für ihre Kinder macht und warum er so wichtig ist. Der Vorstand sei wahrscheinlich nicht erweiterbar, aber Hackmann kann sich eine sogenannte „Task Force“ vorstellen. Ein Pool von Eltern, die nur bei bestimmten Veranstaltungen dabei sind und Bescheid wissen, was zu tun ist.

Neues Jahr, bewährtes Programm

Für das nächste Schuljahr plant der Förderverein wieder die klassischen und bewährten Veranstaltungen: Einschulung ist am 25. August, die Konrektorin Magdalena Dassau am liebsten wieder in der Turnhalle feiern möchte. Am 24. September wird zum Tag der offenen Tür eingeladen, und am 4. November gibt es wieder eine Buchausstellung.

Sinnvolle Investitionen

Lange diskutierten die acht Teilnehmer der Mitgliederversammlung, wie das angesparte Geld sinnvoll ausgegeben werden kann. Ein Zirkusprojekt für die Kinder, ein überdachter Roller- und Fahrradstand, Fortsetzung von „Taki“ , ein Unterstand für die Buskinder, damit sie nicht im Regen stehen, Ausrüstung für das Fahrradtraining. Reparaturen der kaputten Kissen und „Legobausätze, Legoplatten und Legotische“ wünschte sich Rainer Hüggelmeyer für die Kinder in der Offenen Ganztagsschule. Ideen gibt es genug. Nun soll noch mit Kollegium, Hausmeister und Schulpflegschaft besprochen werden, welche Vorschläge am besten und wann in Angriff genommen werden sollen.


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