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John McGurk läuft wieder Für Kinder von Büren nach Glasgow

Von Renate Lammers


Lotte. Der Startschuss zum Benefizlauf zugunsten missbrauchter und sozial schwacher Kinder in Glasgow ist nun gefallen. John McGurk wurde von den Bürener Regenbogengrundschülern mit viel Jubel lautstark zum Abschied angefeuert.

Den Start zur insgesamt 900 Kilometer langen Strecke nach Glasgow in Schottland legten die „Sportler 4a childrens world“ bewusst nach Büren, da nicht nur John McGurk sondern auch noch einige andere Mitstreiter dort wohnen, berichtet Helmut Hörnschemeyer.

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Kinderarmut Thema im Unterricht

Im Vorfeld des Laufs war er in die acht Klassen der Regenbogengrundschule gegangen, um mit den Kindern über die Motivation, die John McGurk zu seinen vielen Läufen antreibt, zu sprechen. „Die Kinder wissen grundsätzlich, dass es andere Kinder gibt, denen es viel schlechter geht als ihnen“, so Grundschulleiterin Ilona Ballmann. Helmut Hörnschemeyer hatte sehr gute Erfahrungen mit den einzelnen Klassen gemacht. „Die Kinder waren mucksmäuschenstill“, freut er sich am Interesse der Mädchen und Jungen an den Projekten. Der Bürener hatte über die Kindheit McGurks und seine Motivation berichtet und Fotos der zurückliegenden Projekte gezeigt. Neugierig stellten die Grundschüler Fragen und waren beeindruckt davon, welche Länder die Sportler schon besucht hatten.

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Läufe um die Welt

Auf den Benefizläufen gehen die Akteure auch immer wieder in Schulen, um von ihrer Mission zu erzählen, sagt Helmut Hörnschemeyer. Dadurch erhalte der Verein stetig neue Unterstützer. John McGurk und seinen Läufern gebe das die Bestätigung sowie neuen Ansporn sich auch weiterhin für die bedürftigen Kinder in der Welt zu engagieren. „Ein Kind ohne Kindheit ist wie ein Regenbogen ohne Farbe“, sagt John McGurk, dem es eine Herzensangelegenheit ist, seine Freizeit für missbrauchte und sozial schwache Kinder zu geben.

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Spendensammler auf ihrem Weg nach Glasgow

Unter lautstarkem Jubel wurden die Läufer auf die lange Strecke nach Schottland verabschiedet. Einige Zwischenstopps sind bei den Unterstützern des „1 in 3 – Charity Runs“ vorgesehen. Auch McGurks ehemaliges Kinderheim wird besucht, bevor der Projektpartner „Children 1st“ in Edinburgh angelaufen wird. Am 6. Juni wollen John McGurk und seine deutsch-britischen Freunde dann in Glasgow mit einer möglichst großen Spendensumme einlaufen.

Firma Echterhoff spendet

Das Bauunternehmen Echterhoff geht, beziehungsweise läuft, mit seiner 29 Mitarbeiter starken Betriebsportgruppe mit gutem Beispiel voran. Von Osnabrück aus waren einige von ihnen mit McGurk zum Firmensitz in Velpe gelaufen. Für jeden Kilometer spendete Echterhoff McGurk zehn Euro. Mit privaten Zusatzspenden kamen so 3000 Euro zusammen.