Über fünf Stunden Stimmung Awo-Narren in der Elly-Heuss-Begegnungsstätte Büren

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Lotte. Am Aschermittwoch ist bereits alles vorbei. Doch am Rosenmontag genossen die Awo Wersen und Lotte noch gemeinsam die närrische Zeit in vollen Zügen und mit allen Sinnen – in einem über fünfstündigen Unterhaltungsprogramm.

Die Narren boten Unterhaltungskünstler und viele große und kleine Tänzer in der Elly-Heuss-Begegnungsstätte. Die Vorsitzende der Awo Wersen, Doris Wagner, sowie Moderator Wolfgang Blavius und Sven Woda freuten sich über die vielen Awo-Narren und eröffneten den Rosenmontag mit einem Schunkelwalzer, den DJ Werner Bohmann in Gang setzte. Die Awo-Lerchen schwirrten singend in den Saal.

Jenseits der ärztlichen Schweigepflicht

Dr. Renate Wilma-Woda musste ihre Hausbesuche für einen Einsatz bei der Awo unterbrechen, denn dort warteten viele Patienten, die dringend notversorgt werden mussten. Mit Fernheilung aus der Bütt klappte das ganz schnell, allerdings plauderte sie unter Schweigepflicht ganz anonym ein bisschen über ihre exotischsten Patienten. Der eine sollte letztens seinen Morgenstuhl zur Untersuchung mitbringen und schleppte sein Küchenmobiliar an. Eine andere Patientin mit einsam machenden Blähungen heilte sie durch Ohrenspülung und Nasentropfen, damit sie sich selber wieder riechen und hören konnte. (Weiterlesen: Karneval 2016)

Kabarett aus Mettingen

Begeisterungsrufe vorab, als Moderator Blavius die Hertha aus Mettingen alias Angelika Gausmann ansagte. „Das Leben ist hart, aber ich bin Hertha“, betonte die beliebte Kabarettistin und Stimmungsgarantin mit dem beeindruckenden Handtaschen- und Hüftschwung. Hertha hatte bei einem Justin-Biber-Konzert ihren Schlüpper auf die Bühne geworfen. Allerdings mussten die Sicherheitskräfte aufmarschieren, weil alle dachten, die Zeltplane käme runter. Spontan rief sie einem aus dem Saal eilenden Gast hinterher: „Wenn du jetzt aufs Klo gehst, nimm Brot mit – für die WC-Ente!“

Royaler Narrenbesuch

Das Lotter Prinzenpaar hatte Karl und Gustav (Marianne Schröer und Margot Zastrow) mitgebracht, die in der Bütt über ihre besseren Hälften lästerten. Großen Applaus bekamen die Tänzerinnen und der vierjährige Tänzer Benedikt vom SV Büren. In fantasievollen Kostümen tanzten sie fröhlich zu Disney- und Mama Mia Liedern. Eine Tänzerin wurde sogar in einer Reisetasche in den Saal geschmuggelt. Super eingeübt von Jascha Reichelt und Leona Kerstin. Immer wieder rollte Sven den roten Teppich aus. Für das Awo-Prinzenpaar aus Lotte: Nicole I. und Carsten I, für die Blauen Funken aus Eversburg mit dem Stadtprinzenpaar Osnabrück, Seine Tollität Ingo I. und Ihre Lieblichkeit Petra III. und für das Kinderstadtprinzenpaar Lea und Leon.

Feiern für den guten Zweck

Petra Minneker verkündete, dass der Erlös aus dem Verkauf der Karnevalspins an die Heilpädagogische Hilfe in Sutthausen und an die Brustkrebs-Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ geht. Prinz Ingo Borgmeier bewies mit seiner Linedance Gruppe der Awo Lotte, dass er auch ein guter Tänzer ist. Als Lea und Leon ihre Lieder ganz stark gesungen und flotte Sprüche aufgesagt und die Kindertanzgruppe unter Leitung von Sandra Henrichvark eine akrobatische Show geboten hatten, meinte Blavius treffend: „Das war ‚ne‘ Wucht!“

Verzweiflung am PC

Horst und Marita Allrutz als dösbaddeliger Computerfreak und geduldige Hotline-Gesprächspartnerin brachten den Saal zum Toben. Auf die Frage nach dem Menü auf seinem PC, verriet Allrutz, dass es Würstchen und Kartoffelsalat zu Mittag gab. Als er rausgehen sollte, verließ er die Bühne, ebenso, als die Hotline ihn bat, ein Fenster zu schließen. Die Maus konnte er nicht in die Hand nehmen, weil er nur einen Hamster hatte. Löschen wollte er auch nicht, weil nichts brannte. Als die Gesprächspartnerin erfolglos aufgab, meinte der grinsende Freak besser wissend: „Viel Ahnung hatte die bei der Hotline auch nicht.“

Tanzend in den Abend

Das Männerballett Schwagstorf war ein weiterer Höhepunkt am fortgeschrittenen Abend. Einen super sportlichen Auftritt legten sie aufs Parkett. Die Awo-Spatzen Wolfgang Blavius und Peter und Sven Woda sorgten mit ihrem finalen Gesang noch einmal für überbordende Stimmung und holten auch die sitzenden Gäste von ihren Plätzen auf die Tanzfläche.


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