Kreativ engagiert in der Gemeinde Claus Weidners letzte Amtszeit im Kunstkreis Lotte

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Noch einmal zwei Jahre ist Claus Weidner Vorsitzender im Kunstkreis Lotte. Symbolisch danken mit Rosen Helga Strübbe (von links), Renate Bodi und Hildegard Brömlage. Foto: Ursula HoltgreweNoch einmal zwei Jahre ist Claus Weidner Vorsitzender im Kunstkreis Lotte. Symbolisch danken mit Rosen Helga Strübbe (von links), Renate Bodi und Hildegard Brömlage. Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. Seine ausdrücklich letzte zweijährige Amtszeit als Vorsitzender des Kunstkreises Lotte trat Claus Weidner beim jüngsten Jahrestreffen im Alt-Lotter Hotel Knüppe an. Das betonte er vor den Vorstandswahlen. Auch seine Mitstreiter wurden einstimmig wiedergewählt.

„Dann bin ich jetzt mein Amt los“, sagte Claus Weidner nach dem Rücktritt des Vorstands. Turnusgemäß geschieht das alle zwei Jahre. Sofort kam protestierend aus der Versammlung: „Da träumst du nur von.“ Gut gelaunt gingen die Frotzeleien weiter, als Wahlleiter Ludger Brömlage auf den Vorsitzendenstuhl Platz nahm: „Gewöhn dich schon mal dran.“

Kunstkreis hat viel bewegt

Der wehrte lächelnd ab. „Ich finde es bewundernswert, was viele Menschen im Kunstkreis bewegt haben, vor allem Claus. Auch wenn er im Vorfeld gesagt hat, er wolle nicht mehr. Er hat sich aber überreden lassen“, berichtete Ludger Brömlage. ( Weiterlesen: Claus Weidner als erster Mann an der Spitze des Kunstkreises )

Claus Weidners letzte Amtsperiode

Nach der Wahl äußerte sich Weidner unmissverständlich: „An dieser Stelle sage ich klar und deutlich: Für zwei weitere Jahre mache ich es noch. Es muss dann aber jemand hier sitzen, der auch neue Ideen mitbringt.“ Die bestätigte Schriftführerin Helga Strübbe ergänzte: „Wir haben im Vorstand mit Claus diskutiert. Es ist ihm ernst.“

Weiterhin bestätigt wurden die stellvertretende Vorsitzende Gabriele Menge in Abwesenheit, die dritte Vorsitzende Renate Bodi und Kassiererin Hildegard Brömlage. Sie präsentierte den Mitgliedern schwarze Zahlen. ( Lesen Sie auch: 20 Jahre Kunstkreis Lotte )

Weniger in der Kasse, dennoch schwarze Zahlen

„Wir haben viele Veranstaltungen gehabt, die auch Geld gekostet haben. Durch Spenden konnten wir einiges ausgleichen, haben aber auch einiges ausgegeben. Im Großen und Ganzen sind wir gut über die Runden gekommen“, sagte sie. Dennoch sei das Kassenplus ein wenig abgeschmolzen.

Dass sich der Kunstkreis weiterhin in der und für die Gemeinde Lotte einbringt, beweist der Terminkalender. Bereits am Mittwoch, 3. Februar, treffen sich die Kreativen vorm Haus Hehwerth. Der Kunstkreis wird den Torso der Eiche gestalten. „Die Gemeinde hat uns angesprochen. Sie lässt uns freie Hand“, sagte Weidner.

Kunstkreistermine

Die Bilder im Rathaus werden alsbald ausgetauscht. Vom 15. Bis 17. April ist die Jahresausstellung im Haus Hehwerth terminiert. Diesmal ohne die „Aquarellys“ aus Lottes französischer Partnergemeinde Lys-lez-Lannoy. Sie sind nur alle zwei Jahre dabei. „Vom 14. Bis 16. Oktober erwarten uns die ,Aquarellys‘ in Lys zu deren Ausstellung“, nannte Weidner einen weiteren Termin im Kunstkreiskalender.

Verein mischt künstlerisch in Lotte mit

Der Jahresrückblick belegte, dass der Verein im Vorjahr einiges auf den Kopf gestellt habe, wie Weidner lächelnd berichtete. Er erinnerte an die Kissennähaktion als Gastgeschenke der Gemeinde für Besucher aus der Partnergemeinde. Zudem erwähnte er die Jahresausstellung, das Kunstkreisangebot alle vier Wochen im Alt-Lotter Seniorenzentrum „Zwei Eichen“ und die Ausstellung in der Kirche anlässlich des 700-Jährigen der Dorfkirche.

Werke in „Arche“ und Kirche

Das Triptychon von Renate Bodi und Klara Harhues mit dem Titel „Begegnungen“ hängt nun im evangelischen Gemeindehaus „Arche“. Das Relief der Kirche in Sandstein steht in der Kirche. „Die Materialkosten dafür hat die VR-Bank Kreis Steinfurt übernommen“, berichtete Weidner.

Passend zur letzten Amtszeit zitierte er dann augenzwinkernd Salvador Dalí: „Das größte Übel der Jugend ist, dass man nicht mehr dazu gehört.“


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