zuletzt aktualisiert vor

Brand bei Logistiker Sostmeier Feuer in Lotter Lagerhalle am frühen Morgen gelöscht


Lotte. Ein Feuer hat am Mittwochabend eine Halle des Logistikunternehmens Sostmeier in Lotte komplett zerstört. Die Rauchwolke war mehrere Kilometer weit entfernt zu sehen. Menschen kamen nach jetzigem Stand nicht zu schaden. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags konnte das Feuer gelöscht werden.

Von Stephanie Kriege und Ursula Holtgrewe

Gegen 19.43 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Beim Eintreffen stand die etwa 60 mal 80 Meter große Halle bereits in Flammen. Eine Rauchwolke stieg auf und war noch weit bis in das Umland hinein zu sehen. Auch Explosionen waren zu hören.

Neben Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen rückten auch Brandbekämpfer aus Osnabrück an. Insgesamt 200 Einsatzkräfte sollen im Laufe des Abends vor Ort gewesen sein. Mit massivem Wassereinsatz gelang es ihnen, ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Verwaltungsgebäude zu verhindern.

Türen und Fenster geschlossen halten

Mehrere Messwagen kamen zum Einsatz um mögliche Schadstoffe in der Luft zu ermitteln. Auch das Technische Hilfswerk war vor Ort. Laut Nordwestmedia half das THW dabei, Hallenteile einzureißen, um Löscharbeiten zu beschleunigen. Anwohner wurden vorsorglich gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Chemikalien sollen bei dem Brand allerdings nicht zerstört worden sein. Nach Angaben der Polizei waren Menschen zu keiner Zeit akut gefährdet.

Feuer in frühen Morgenstunden gelöscht

In den frühen Morgenstunden konnte das Feuer durch die Einsatzkräfte gelöscht werden. Warum das Feuer ausbrach, konnte die Polizei noch nicht mitteilen. „Die Brandstelle ist noch heiß“, sagte ein Pressesprecher der Polizei Steinfurt. „Die Ermittlungen laufen noch.“ Auch zur Höhe des Schadens konnten keine Angaben gemacht werden.

Die Firma Sostmeier in Lotte gibt es seit 88 Jahren. Das einstige Osnabrücker Unternehmen siedelte 1998 ins nordrhein-westfälische Lotte um. Heute beschäftigt Sostmeier 900 Mitarbeiter an 28 Standorten (Stand 2013). 1996 wurde die erste russische Tochter in Perm eröffnet, es folgten Stützpunkte in Polen, Rumänien und Ungarn.


Blaulichtradar: Was ist in Ihrer Region passiert?
Was soll angezeigt werden?
current-position

0 Kommentare