DRK Wersen-Büren blickt zurück 2014 – Ein schlechtes Blutspendejahr für Lotte

Treue Blutspender halten die Versorgung (noch) aufrecht. Stephan Sendner wird nach der Spende versorgt. Foto: Erna BergTreue Blutspender halten die Versorgung (noch) aufrecht. Stephan Sendner wird nach der Spende versorgt. Foto: Erna Berg

Lotte. „Das Ergebnis am letzten Blutspendetermin in diesem Jahr war mit 74 erschienenen Spendern bei nur 62 Entnahmen sehr enttäuschend“, äußerte sich der Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins Wersen-Büren, Olaf Wienbrack.

Erfreut sei er aber über die sieben Erstspender und neun Typisierungen der Stefan-Morsch-Stiftung für die Knochenmarkspenderdatei gewesen. Ziel ist es, für die Knochenmarkspenderdatei pro Spendentermin zehn Prozent der Spender für die Typisierung zu gewinnen.

Rückläufige Zahlen

Das Jahr 2014 war das schlechteste Blutspenderjahr seit 2001. Insgesamt kamen in diesem Jahr 343 Blutspender, darunter 27 Erstspender, zu den vier angebotenen Terminen. 2009 waren es noch 467, im Jahr 2001 dagegen nur 317. Seit 2009 ist die Zahl der Spender Jahr für Jahr zurückgegangen. „Was ist los?“, fragt sich Wienbrack. „Warum hat die Spendenbereitschaft um mehr als 22 Prozent abgenommen?“

Freiwillige sucht der Ortsverein für den Sanitätsdienst. Beim letzten Blutspendetermin war Jan Oliver Jürgenpott, Schüler der 10. Klasse der Lotter Gemeinschaftshauptschule, zum helfenden Reinschnuppern gekommen. Er hat an der Schule schon Erfahrungen als Schulsanitäter gesammelt und ist sich sicher, dass es zwar sein erstes, aber nicht sein letztes Mal war.

Unterstützung gesucht

„Um neue Aufgaben angehen zu können, sind wir aber auch dankbar für jeden, der uns finanziell durch eine Fördermitgliedschaft unterstützt“, wünscht sich der Geschäftsführer für das neue Jahr. Anträge dafür stehen auf der Homepage unter www.drk-wersen-bueren zum Download bereit.

Und noch eine Suche: Nachwuchs für die Seniorengruppe, die Ellen Grothaus im DRK-Heim an der Bringenburg 5 leitet. Die geselligen Senioren treffen sich jeweils in den ungeraden Wochen mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr. Das nächste Treffen ist am 14. Januar. Bei Interesse gibt es weitere Information bei ihr unter der Telefonnummer 05404/2614.


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