Ibbenbüren ist Hallenkreismeister Frühzeitiges Aus für Lotte II, Halen und Westerkappeln

Das Anfeuern nutzte nichts: Die Sportfreunde Lotte II trafen im Viertelfinale auf den SC Preußen Lengerich. Bei der 0:3-Niederlage hatte Lottes Reserve keine Chance. Foto: MrugallaDas Anfeuern nutzte nichts: Die Sportfreunde Lotte II trafen im Viertelfinale auf den SC Preußen Lengerich. Bei der 0:3-Niederlage hatte Lottes Reserve keine Chance. Foto: Mrugalla

Ibbenbüren. Die Hallenkreismeisterschaften in der Kreisporthalle Ibbenbüren sind für die Herrenteams von Westfalia Westerkappeln, SC Halen und SF Lotte II enttäuschend verlaufen. Während sich Westerkappeln und Halen bereits nach der Vorrunde verabschiedeten, kam für die zweite Mannschaft der Sportfreunde Lotte das Aus im Viertelfinale. Den Titel sicherte sich Lokalmatador Arminia Ibbenbüren durch einen 5:2-Erfolg im Finale gegen Preußen Lengerich.

Der SC Halen, gegenwärtig Achter der Kreisliga A, startete mit einer 0:2-Niederlage gegen Bezirksligist Teuto Riesenbeck ins Turnier. Das zweite Spiel verloren die Schwarz-Weißen mit 0:3 gegen Ligakonkurrent SV Halverde, und auch gegen B2-Liga-Spitzenreiter VfL Ladbergen zog der Sportclub mit 1:4 den Kürzeren. Ebenfalls null Punkte nach der Vorrunde hatte Westfalia Westerkappeln auf dem Konto. Die Mannen um Trainer Rainer Faste unterlagen zum Auftakt dem SC Dörenthe knapp mit 0:1 und kassierten gegen den SC Hörstel und Bezirksliga-Spitzenreiter Preußen Lengerich jeweils 0:2-Niederlagen, sodass die Westfalia sogar ohne eigenen Treffer blieb.

Titelverteidiger SF Lotte II verlor zum Einstieg das Bezirksliga-Duell gegen Arminia Ibbenbüren mit 1:3. Die Lotter-Kreuz-Kicker steigerten sich in ihrem zweiten Spiel und gewannen durch zwei Treffer von Deni Alagic mit 2:0 gegen Ausrichter TuS Recke. Mit einem Sieg im abschließenden Vorrundenspiel gegen B1-Liga-Tabellenführer BSV Brochterbeck hätten die Blau-Weißen somit aus eigener Kraft das Weiterkommen realisieren können. Gegen den BSV konnten die Sportfreunde die guten Eindrücke aus der Recke-Partie allerdings nicht bestätigen. Zwar führte der Favorit schnell mit 1:0, musste aber kurz darauf den Ausgleich hinnehmen. Dieser sorgte nicht nur unter den Zuschauern für Diskussionsstoff. Der Schiedsrichter hatte kurz nach dem Ausführen eines Brochterbecker Eckstoßes das Spiel durch einen deutlich hörbaren Pfiff unterbrochen. Der Ball landete danach im SFL-Tor und zum Entsetzen der Lotter gab der Referee den Treffer mit der Begründung, erst nach dem Tor gepfiffen zu haben. Trotz Protesten der Lotter blieb der Schiedsrichter bei seiner Entscheidung, und auch die Turnierleitung griff unverständlicherweise nicht ein.

Brochterbeck und die Zuschauer, die es mit dem BSV hielten, konnten sich ein Schmunzeln ob des „geschenkten“ Ausgleichs nicht verkneifen. Die Sportfreunde-Akteure indes waren danach völlig von der Rolle und kassierten wenig später einen Konter zum 1:2 und damit die zweite Niederlage. Zum Weiterkommen reichte es dennoch, da Recke und Brochterbeck zwar punktgleich mit Lotte waren, aber eine schlechtere Tordifferenz aufwiesen.

Da sich Favorit Preußen Lengerich den Sieg in Gruppe D sicherte und Lotte II hinter Arminia Ibbenbüren Rang zwei in der Gruppe C belegte, kam es bereits im Viertelfinale zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels zwischen den beiden Bezirksligisten. Die Lengericher ließen Lottes Reserve beim 3:0 diesmal jedoch keine Chance. Nach einem 4:2-Sieg gegen den SV Halverde im Halbfinale bekamen es die Preußen im Endspiel mit Arminia Ibbenbüren zu tun. Unter dem Jubel der Zuschauer setzten sich die Ibbenbürener überraschend deutlich mit 5:2 durch und sicherten sich somit den Titel Hallenkreismeister 2014. Dritter wurde Teuto Riesenbeck, das im Neunmeterschießen gegen Halverde das bessere Ende für sich hatte.


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