Tour durchs soziale Kaufhaus Wersener kfd-Frauen zu Besuch in Ibbenbüren

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Beim Sozialdienst katholischer Frauen in Ibbenbüren waren die Wersener kfd-Frauen zu Gast. Foto: privatBeim Sozialdienst katholischer Frauen in Ibbenbüren waren die Wersener kfd-Frauen zu Gast. Foto: privat

Lotte. Der Grund, eine Fahrt zum Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren zu unternehmen, liegt schon ein Jahr zurück. Auf der letztjährigen Weihnachtsfeier sammelten die Frauen der katholischen Frauengemeinschaft Wersen Geld für einen guten Zweck. Das wurde allerdings gleich wieder ausgegeben für Lebensmittel für „die Tafel“ des SkF. Gut gefüllte Taschen mit Kaffee, Butter, Zucker, Wurst, Käse und Süßigkeiten brachten sie damals mit.

In diesem Jahr lernten sie den ganzen Komplex des SkF-Sozialkaufhauses kennen. Der SkF ist ein Fachverband im Deutschen Caritasverband. Zu der Ibbenbürener Einrichtung gehören außer der Tafel „Der Kleiderkorb“, „Das Haushaltslädchen“ und „Möbel und mehr“. Empfangen wurden sie von Gabriele Andresen, leitende Sozialarbeiterin. „Wir waren überrascht von dem großen Angebot, das wir hier zu sehen und hören bekamen“, berichtete Gruppenleiterin Brigitte Brüning. Das SkF-Sozialkaufhaus bestehe seit sieben Jahren und werde nur von Spenden getragen, erfuhren die Frauen. Neben hauptamtlichen Mitarbeitern sind 120 Unterstützer im Wechsel ehrenamtlich tätig. Bei Bedarf helfen auch Beschäftigte aus der Sozial- und Arbeitsverwaltung aus.

Festangestellt sind elf Lkw-Fahrer, die an vier Tagen in der Woche Lebensmittel von verschiedenen Discountern, Bäckereien und Firmen abholen und bis mittags abliefern. Ebenso seien Mitarbeiter des Möbelhauses fest angestellt. Wer seine gebrauchten, weiter verwertbaren Möbel spenden möchte, kann sie nach Absprache mit dem SkF kostenlos im Altkreis Tecklenburg abholen lassen. Weitere Infos: moebellager@skf-ibbenbüren. de.

Die Ausgabe der Lebensmittel bei der Tafel erfolgt an zwei Tagen pro Woche an der Oststraße nur auf Vorlage eines Berechtigungsscheins, der im Büro „Sozialpunkt“/ Sozialkaufhaus ausgestellt wird, erklärte die Sozialarbeiterin. 60 bis 80 Kunden, überwiegend Harz IV- und Niedriglohnempfänger, würden in einer Woche bedient. Die drei übrigen Einrichtungen befinden sich an der Klosterstraße. Dort ist kein Berechtigungsschein nötig. Hier ist auch die Suppenküche untergebracht, die an drei Tagen pro Woche bis zu 30 Menschen eine warme Mahlzeit anbietet.

Beim gemeinsamen Abendessen beschlossen die kfd-Frauen, bei ihrer bevorstehenden Weihnachtsfeier wieder für diese gute Sache Spenden zu sammeln und Lebensmittel nach Ibbenbüren zu bringen.


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