Tag der offenen Tür in Lotte Kleine Forscher im Familienzentrum Noah-Kita

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Lotte. Ein buntes Päckchen mit Angeboten packte das Alt-Lotter Familienzentrum evangelische Noah-Kita beim Tag der offenen Tür aus. Von A wie Apfel bis Z wie Zucker war fast alles dabei.

„Die Eltern haben uns netterweise wieder unterstützt“, sagte Einrichtungsleiterin Katharina Roth. Verlockender Waffelduft kroch in alle Ecken der Einrichtung. Kuchen stand auf Tischen. Nicht nur neue Eltern erkundeten Einrichtung und Angebote. Auch die Kindergartenkinder und ihre Familien gehörten zu den Besuchern. So wie Marno, der im kommenden Jahr zur Schule kommt.

Er und viele andere Kinder tobten ausgiebig auf der Bewegungsbaustelle und kamen ins Schwitzen. Marno und andere Mutige setzten sich rückwärts auf die Rollenrutsche. „Wir haben sie uns erst in diesem Jahr angeschafft. Die Kinder lieben sie“, sagte Katharina Roth schmunzelnd angesichts der sportlichen Rasselbande.

Derweil hatte sich die Kita gut gefüllt. Der Eingangsbereich entwickelte sich zum Steh-Café, in dem fröhlich geplaudert wurde. In den Räumlichkeiten waren eigene Angebote und nahezu alle Kooperationspartner des Familienzentrums präsent: Sprachcafé, Praxis Dialog, Forum Musaik, Bansen und Sportfreunde Lotte.

Besonders gemütlich ging es bei den drei Lesepaten im Bücherstübchen zu. Heidi Willms, Marlene Spreen und Horst Petersson lasen und trugen Klein und Groß Geschichten sowie Lieder zum Mitsingen vor. Klar lauschten die Besucher aufmerksam der Apfelgeschichte, die Petersson in grüner Gärtnerschürze und Strohhut mit einem Apfel-Lied begann.

Leon, Jule, Muhammed Ali, Celina, Pauline, Mika, Finn und alle anderen konnten so einiges erleben. Auch bei den Erzieherinnen Bettina Niederholtmeyer und Wiebke Schüring im Forscherstübchen. Bei dezenter Beleuchtung kam das neue Licht-Tablett besonders gut zur Geltung. Fasziniert setzte sich Kimberley davor. Sie spielte mit von unten geheimnisvoll beleuchteten Tüchern und Perlen.

„Ich war in Velpe beim Wissenschafts-Komiker Dr. Andreas Korn-Müller und seinem verrückten Chemie-Labor. Da hat er einen Versuch gemacht, der mir besonders gut gefiel. Das Buch mit tollen Anleitungen habe ich für unser Forscherstübchen gekauft und auch das Leuchtpulver“, berichtete Bettina Niederholtmeyer. Derweil hatte sie in den Sand auf einer feuerfesten Unterlage Pastillen gedrückt, Feuerzeugbenzin drauf geträufelt und angezündet. Die Flamme loderte. Dann begann der Sand zu leben. Ein schwarzer Wurm (verbrannter Zucker) kroch mit dem Kopf voran heraus. Er wurde immer länger, bis die Pastille keine Nahrung fürs Feuer mehr hergab. „Ist ja toll“, sagte eine nun gleichfalls begeisterte Mama, ebenfalls von A bis Z begeistert.


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