Förderverein organisiert Secondhandbasar Schnäppchenjäger in Lotter Kindertagesstätte

Von Renate Lammers

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Melanie Otte fand für ihren Sohn, der gerade eingeschult wurde, eine Tasche voll Bücher für Erstleser. Foto: Renate LammersMelanie Otte fand für ihren Sohn, der gerade eingeschult wurde, eine Tasche voll Bücher für Erstleser. Foto: Renate Lammers

Lotte. Die Sonne scheint und kalendarisch ist noch Sommer, aber viele Schnäppchenjäger haben sich jetzt für ihre Kinder schon mit Herbst und Winterkleidung eingedeckt. Der Förderverein der Halener Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hatte die Türen der Einrichtung für seinen Secondhandbasar geöffnet.

Mit prall gefüllten Einkaufstüten verließen fündig gewordene Eltern die Awo-Kindertagesstätte. Was bewegt Eltern, sich an Wochenenden schon früh morgens in Warteschlangen anzustellen? Wäre es nicht viel einfacher in einem Geschäft Hosen, Kleider oder Jacken mit den Kindern auszusuchen? „Die Kinder wachsen so schnell aus ihren Sachen raus“, seufzen die Mütter, die sich gegenseitig ihre Fundstücke zeigen. Die gebrauchte Kleidung auf den Flohmärkten rund ums Kind ist oft kaum getragen und nur für wenige Euro zu erstehen. Dann sei es auch nicht so schlimm, wenn der eigene Racker die „neue“ Hose nach kurzer Zeit schon mit abgewetzten Knien präsentiere, stimmen die Schnäppchenjägerinnen überein.

Spielzeug als Renner

Auch das angebotene Spielzeug findet immer Abnehmer. Gerade Mütter denken schon weit voraus an die Nikolausstiefel oder an selbst gemachte Adventskalender, die mit den erstandenen Überraschungen bestückt werden können. In Halen werden die angebotenen Kindersachen immer nach Größen sortiert und der Verkäufer tritt nicht persönlich in Erscheinung, da er seine Ware zuvor mit einer zugewiesenen Nummer und seinem Wunschpreis ausgezeichnet hat. Das ist für die Schnäppchenjäger viel übersichtlicher, als an Verkaufsständen immer neu zu fragen, ob die passenden Größen für Jungen und Mädchen dabei sind. „Obwohl das Handeln manchmal auch seinen Reiz hat“, lacht eine Kundin.

Gehandelt werden brauchte an der gut bestückten Cafeteria nicht. Da gab es eher die Qual der Wahl, welche der leckeren Torten und Kuchen denn auf den Teller sollte. Die Organisatorinnen vom Förderverein konnten mit ihrer Arbeit zufrieden sein – und den Erlös jetzt in die Kindertagesstätte investieren.


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