Joana Watermeyer vorgestellt Lottes Wirtschaft wird bei Lemlog persönlich

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Im Lemlog-Lager begrüßte (von links) Hausherr Thorsten Heil als Frühstücksredner Joana Watermeyer, Rainer Lammers, Jörg Sommer und Dorothee Hünting-Boll.Foto: Thomas NiemeyerIm Lemlog-Lager begrüßte (von links) Hausherr Thorsten Heil als Frühstücksredner Joana Watermeyer, Rainer Lammers, Jörg Sommer und Dorothee Hünting-Boll.Foto: Thomas Niemeyer

Lotte. Top-aktuell war Lottes Unternehmerfrühstück am Mittwochmorgen: Bürgermeister Rainer Lammers stellte seine neue Wirtschaftsförderin Joana Watermeyer vor und begrüßte die neu angesiedelte Lemförder Logistik GmbH in deren Firmenlager am Torfkuhlenweg in Alt-Lotte, wo Lemlog-Geschäftsführer Jörg Sommer seine ganz frische Auszeichnung als Top-Arbeitgeber 2014 präsentierte.

Die lange im Gemeinderat umstrittene Besetzung der Stelle Wirtschaftsförderung war offenbar dafür verantwortlich, dass diesmal alle Fraktionen unter den knapp 40 Gästen des Frühstücks vertreten waren. Denn die Personalauswahl oblag allein der Verwaltung, die die Politik nach Ostern über das Ergebnis informierte. Hier nun hatten die Fraktionen erstmals Gelegenheit, die aus Höxter stammende Stelleninhaberin kennenzulernen.

Frisch und selbstbewusst, aber dennoch zurückhaltend präsentierte sich die 25-Jährige der Runde vor den Lemlog-Hochregalen. Nach dem Geografie-Studium zum Bachelor in Marburg arbeitete sie beim Wirtschaftsförderer Experconsult in Dortmund, wo sie parallel ihren Master für Strategische Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung begann. Dies werde sie in Kürze abschließen, erzählte Joana Watermeyer.

Ebenso freundliche Aufnahme wie sie hatte zuvor Jörg Sommer mit der Niederlassung des hoch spezialisierten Logistikdienstleisters gefunden. Am 27. Juni hatte er aus den Händen des früheren Bundeswirtschaftsministers Wolfgang Clement den „Top-Job-Award“ entgegengenommen, der Lemlog als einen der „besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand“ ausweist. Der Preis wird anhand von Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit der Universität St. Gallen vergeben.

An der Auszeichnung in Essen hatte auch Bürgermeister Lammers teilgenommen, der sich von dem Unternehmen mit insgesamt 470 Mitarbeitern beeindruckt zeigte. Das Stichwort Mitarbeiterzufriedenheit griff danach auch Dorothe Hünting-Boll von der IHK Nord Westfalen auf. Sie sei ein wichtiges Element im Wettbewerb um knapper werdende Personalressourcen.

Die Regionalbeauftragte warb vor den Geschäftsleuten für stärkere Kooperationen mit örtlichen Schulen , über Praktika hinaus. Die IHK unterstütze die Unternehmen auch gerne mit ihrem Demografierechner, um sicherzustellen, dass durch die Verrentung von Fachleuten nicht unvorhergesehene Kompetenzlücken in den Belegschaften entstünden. Es sei wichtig, mehr gute junge Leute für die betriebliche Ausbildung zu gewinnen.


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