Hilfe für blinden 14-Jährigen Lotte: Spenden aus Spiele ohne Grenzen

Von Renate Lammers

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Lotte. Es hat Tradition: Wie in den vergangenen Jahren fand der Abschluss der Spiele ohne Grenzen bei der Behindertenweihnachtsfeier statt. Betroffene, Organisatoren und Mitwirkende trafen sich dazu im Schützenhaus Halen und feierten einen besinnlichen Nachmittag.

Wer bis jetzt noch nicht in Weihnachtsstimmung war, war es nach der Feier im Halener Schützenhaus: Ein großer Tannenbaum stand im Raum und auf den Tischen wechselten sich Leuchter und selbst gebackene Leckereien ab. Für diesen Augen- und Gaumenschmaus dankte Martina Isfort Edeltraut Klein und Edith Krüger. Die Moderatorin des Nachmittags und Mitorganisatorin der Feier verriet, dass die beiden Frauen fleißig Plätzchen und Kuchen gebacken und schon früh am Tag das Vereinshaus herausgeputzt hatten.

Rainer Lammers schloss sich den Dankesworten. Er dankte auch Martina Isfort, Bettina Ahlemeyer-Schnarre und ihrem Helferteam. „Ohne die Organisatorinnen wäre diese besinnliche Feier schließlich nicht möglich“, lobte der Bürgermeister die langjährige ehrenamtliche Arbeit. Maja Fessel, Sprecherin des Fördervereins des evangelischen Kindergartens Wersen, freute sich, so viel Unterstützung bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Spiele durch die teilnehmenden Vereine erhalten zu haben. Dadurch kam wieder ein schöner Überschuss zusammen. Wie immer wurden die behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen bedacht.

Den Rest, und da waren sich alle Vereine in der Abschlusssitzung sofort einig, bekam Thomas aus Büren. Der 14-Jährige ist an einem Hirntumor erkrankt. Nach einer komplizierten Operation erblindete er. Für Hilfsmittel, die ihm den Alltag erleichtern sollen, wird diese Spende nun verwendet.

Auch der Nikolaus fand den Weg zum Schützenhaus Halen. Er wurde dort mit leuchtenden Augen empfangen. Christian spielte für den heiligen Mann auf seiner Flöte, Sarah auf ihrer Mundharmonika, Andrea und Tobias sangen ein Lied. Ines Andrea sagte ein Gedicht auf und die anderen beteuerten, das ganze Jahr immer brav gewesen zu sein. Da ließ der weise Mann seine Rute stecken und überreichte zur Belohnung eine süße Überraschung.

Und weil die Adventszeit eine Zeit der Traditionen ist, hielt sich Jürgen mit seinen Heinz-Erhardt-Darbietungen nicht zurück – einschließlich Zugabe mit der von allen Gästen geforderten Made.


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