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Politik passt Feuerwehrsatzung an Lottes Energietopf gefüllt

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Lotte. Wenig Konfliktstoff enthielt die Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag. Einvernehmlich wurden Schiedsmann Friedhelm Lange aus Alt-Lotte und sein Stellvertreter Wilfried Strübbe aus Büren für weitere fünf Jahre gewählt. Einmütig erhöhte das Gremium auch den Energietopf zur Förderung vor allem des Kinderschwimmens der Sportvereine um 2000 auf 37000 Euro.

Einig waren sich die Fraktionen im Grunde ebenfalls über die Beschlussempfehlung der Verwaltung, die Feuerwehrsatzung der Gemeinde zu aktualisieren. Dies hatte die CDU beantragt. Vor allem bei den Kostentarifen, nach denen bestimmte Einsätze mit dem Verursacher beziehungsweise dem Eigentümer abgerechnet werden, leuchtete das unmittelbar ein, weil die Beträge letztmals vor 15 Jahren angepasst worden waren.

Eine kritische Reaktion jedoch rief eine Anfrage der CDU-Fraktion in diesem Zusammenhang an die Verwaltung hervor. Sie betraf die Feuerwehreinsätze, die durch nicht korrekt funktionierende Brandmeldeanlagen ausgelöst worden waren: Ob hier ein länger bestehendes Problem bei einer Firma inzwischen behoben sei, wollten die Christdemokraten wissen. Sei es, teilte Ordnungsamtsleiterin Esther Kleina-Metelerkamp mit.

Das veranlasste SPD-Fraktionschef Thomas Giebel offenbar zu der kleinen Spitze gegen die CDU, dass zu viele Anfragen unnötig Kräfte in der Verwaltung binden würden. Da grätschte sogleich FDP-Fraktionschef Friedhelm Pösse hinein: „Ich finde es gut, wenn wenigstens eine große Fraktion hier noch sinnvolle Beiträge leistet.“

Sein CDU-Kollege Werner Schwentker meinte gelassen: „Hier bestehen offenbar ganz unterschiedliche Vorstellungen von Ratsarbeit. Aber darüber sollten wir an anderer Stelle diskutieren.“ Abpfiff.


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