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Cornelia Stockmann übernimmt Ruder Awo-Kita Halen hat neue Leiterin

Von Renate Lammers

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Mit ganzem Herzen bei „ihren“ Kindern ist die neue Leiterin der Awo-Kita in Halen, Cornelia Stockmann. Foto: Renate LammersMit ganzem Herzen bei „ihren“ Kindern ist die neue Leiterin der Awo-Kita in Halen, Cornelia Stockmann. Foto: Renate Lammers

Lotte. Das Personalkarussell hatte sich in der Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Halen in den zurückliegenden beiden Jahren oft gedreht. Nach Stefanie Graß und Swena Lingnau versucht nun die ausgebildete Erzieherin und Diplom-Sozialpädagogin Cornelia Stockmann in die Fußstapfen zu treten, die die langjährige Leiterin Jutta Wiggelinghoff hinterließ.

Der plötzliche Weggang von Swena Lingnau zum Jahreswechsel hatte bei vielen Eltern großen Unmut hervorgerufen. Schließlich war auch deren Vorgängerin nur knapp ein Jahr in Halen geblieben. Cornelia Stockmann fühlt sich jedoch ihrer neuen Aufgabe in der Awo-Einrichtung als Leiterin gewachsen. Da der jeweilige Wechsel nicht lückenlos verlief, hatte sie in diesen Zeiten schon kommissarisch das Ruder übernommen. „Jetzt passte es auch familiär“, erklärt sie ihren Schritt, sich erst jetzt auf die Stelle als Leiterin beworben zu haben.

Seit 2007 arbeitet Cornelia Stockmann bereits in der Kita in Halen. Als Gruppenleiterin in der „Räuberburg“ und Integrationskraft ist sie vielen Kindern und Eltern deswegen gut bekannt. Die Ibbenbürenerin hatte zuvor in katholischen Einrichtungen gearbeitet, bevor ihr Herz für die Awo anfing zu schlagen. Wie ist es nun, wenn die Kollegin zur Chefin wird? „Nun ist man für alles verantwortlich und für jeden der Ansprechpartner, das muss gut organisiert werden. Da ist es gut, wenn die Weisungsbefugnis von den Kolleginnen akzeptiert wird“, räumt die neue Leiterin dann ganz selbstbewusst Bedenken aus.

Bisher standen bei ihrer Arbeit mehr die Kinder im Fokus. Nun kommt noch das unternehmerische Denken dazu. Da die Kindertagesstätte über lediglich drei Gruppen verfügt, ist Cornelia Stockmann allerdings von der Verwaltungsarbeit nicht freigestellt und eben auch noch als Erzieherin tätig. Aber Jutta Wiggelinghoff hatte das Büro schon so gut strukturiert, „da mache ich mir keine Sorgen“. Cornelia Stockmann will denn auch da weitermachen, wo es damals aufhörte.

Das „Kibiz“ (Kinderbildungsgesetz) ist umfangreich, und manchmal sind Formalien schwer zu erklären. „Aber wir wollen das Beste für die Kinder rausholen“, sagt Cornelia Stockmann. Wichtige Anliegen sind ihr das weitere Ausbauen des Bewegungskindergartens, wozu auch die Neugestaltung des Außenbereiches der Kita beitragen wird. Ebenso soll die Arbeit im Familienzentrum erweitert werden. Mit einer Umfrage wollen sie die dringlichsten Themen aufgreifen. „Wir sind gespannt auf die Ergebnisse“, so die Leiterin. Erste Tendenzen zeigen, dass die Stärkung der Selbstkompetenzen und Elternangebote für Erziehungsfragen ganz oben auf der Wunschliste der Eltern stehen.

„Wir bleiben dran an Fortbildungen“, deren Ergebnisse dann innerhalb des Teams weitergegeben werden. Es werden immer Verbesserungsmöglichkeiten zur Umsetzung bei der Förderung der Kinder gesucht. „Fit fürs Leben wollen wir unsere Kinder machen“, freut sich Cornelia Stockmann nun auf ihre neue Aufgabe.


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