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Ibbenbürener Friseurmeister eröffnet in Alt-Lotte Geschäft in der Bahnhofsstraße Waschen, schneiden, föhnen und mehr

Von Erna Berg

Sorgen seit Samstag für einen guten Schnitt (von links):Susanne Lietzau, Stephanie Beck, Melanie Rauch, Sandra Reimann, Melanie Helmig, Hjördis Engel und Inhaber Dirk C. Rietschel. Foto: Erna BergSorgen seit Samstag für einen guten Schnitt (von links):Susanne Lietzau, Stephanie Beck, Melanie Rauch, Sandra Reimann, Melanie Helmig, Hjördis Engel und Inhaber Dirk C. Rietschel. Foto: Erna Berg

Lotte. Als Dirk C. Rietschel am Samstagmorgen vorzeitig seinen Salon in der Alt-Lotter Bahnhofstraße 7 aufschließen will, stehen die ersten Kunden schon vor der Tür. An diesem regnerischen Tag eröffnet der Friseurmeister das neue Geschäft „Nolas Friseure“ als Nachfolger von Gerd Wordtmann. Viele Gratulanten überbringen Glückwünsche und Blumen, unter ihnen auch die stellvertretende Bürgermeisterin Ute Saeger.

In Lotte werden die Kunden das gleiche Konzept vorfinden wie in Westerkappeln, verspricht der Inhaber, dessen Stammhaus, das er gerne als sein „Flagship“ bezeichnet, in Ibbenbüren steht. Die Kunden betreten an einen völlig umstrukturierten Salon, in dem die Farben Schwarz, Grau und Orange dominieren. Schwarz ist auch die Berufsbekleidung des Teams, orange Krawatten werden demnächst das i-Tüpfelchen auf der Bluse oder dem Hemd sein.

Zum Team gehöre Salonleiterin Stephanie Beck, die auf „supergute Schnitte, egal, ob kurz oder lang“ spezialisiert ist, wie der Meister sie vorstellt. Susanne Lietzau und Hjördis Engel seien Fachfrauen für Hochsteckfrisuren. Sandra Reimann und Melanie Rauch, die an ihren eigenen Haaren immer wieder aktuelle Farben testet, sorgen für aufregende oder unauffällige Tönungen und Styling, ganz nach Wunsch oder kompetenter Beratung. Die Färberezepturen seien heutzutage so mild geworden, dass das Thema „Haarschäden“ auch bei häufigem Färben kein Thema mehr sei, betont Rietschel.

Der Dienstagabend ist für die Auszubildenden reserviert. An diesem Trainingsabend nehmen auch Melanie Helmig und Heiko Kuschick aus dem Lotter Salon teil. „Es ist für meine Auszubildenden ein ganz intensiver, aufregender und langer Schulungsabend, damit sie schnell das Gefühl loswerden, nur als Haarfegerin oder Shampooneuse zu arbeiten. Sie erlangen einfach mehr Sicherheit, wenn sie regelmäßig und früh mit Modellen arbeiten können.“ Es sei völlig ungefährlich, sich als Haar-Modell bei Dirk C. Rietschel zu bewerben, denn stets ist ein Trainer dabei. Wer also Offenheit und Mut zur Veränderung hat, kann ihn gerne anrufen.

Was den Trend angeht, so folge das Team auch den ZDF-Vorgaben und Empfehlungen. Damit meint der Friseurmeister den Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks in Köln. „Der James-Dean-Look und Undercuts, das heißt unterschnitten mit darüber fallendem längeren Haar, sind Trend bei Damen und Herren, der Pagenkopf ist immer noch in, und langes Haar wird stark durchgestuft.“ Bei den Farben gehe die Tendenz im Herbst und im Winter zu Schokoladen- oder Lebkuchenfarben sowie kühlen Blondtönen.

Wichtig sind für Dirk C. Rietschel Qualität und gute Atmosphäre im Salon: „Ich lege viel Wert auf eine gute Ausbildung und junge Leute, die ihren Beruf lieben, damit qualifiziertes Personal mit dem gewissen Etwas einen Ort schafft, wo sich Kunden und Mitarbeiter wohlfühlen.


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